Berlingersköpfle
Das Berlingersköpfle<ref name="Amap"> Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000). Abgerufen am 25. April 2012. </ref> (auch Pellingerköpfle<ref name="TS"> Thaddäus Steiner: Allgäuer Bergnamen. 2. Auflage. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-8987-0389-5 (S. 73). </ref>) ist ein Vorlage:Höhe<ref name="AVF"> Dieter Seibert: Alpenvereinsführer alpin – Allgäuer Alpen und Ammergauer Alpen. 17. Auflage. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-1126-2 (S. 170). </ref> hoher Nebengipfel des Hählekopfs in den Allgäuer Alpen im österreichischen Bundesland Vorarlberg.
Lage und Umgebung
Der in der Untergruppe Nordwestliche Walsertaler Berge gelegene Gipfel stellt den Punkt dar, in dem der vom Hohen Ifen (Vorlage:Höhe) nach Westen ziehende Bergkamm nach Süden zum Hählekopf (Vorlage:Höhe) abknickt. Das Berlingersköpfle liegt zwischen den beiden Bergen. Nach Westen bricht der Bergkamm am Berlingersköpfle senkrecht mit der Fellefluh ins Tal der Subersach ab, nach Norden mit der Iferfluh zum Fellegraben.
Die Katastralgemeinde, in der sich das Berlingersköpfle befindet, ist Egg, das ungefähr 16 Kilometer nordwestlich entfernt liegt. Nahe dem Gipfel verläuft die Grenze zur Gemeinde Bezau.<ref name="Amap"/>
Höhe
Die in den Karten angegebene Höhe von Vorlage:Höhe bezieht sich auf einen dem Gipfel nach Nordwesten vorgelagerten Punkt. Der eigentliche Gipfel hat eine Höhe von 2010 Metern.<ref name="AVF"/>
Namensherkunft
Erstmals erwähnt wurde der Gipfel im Jahr 1808 im Bayerischen Rustical-Kataster als Berlingers Köpfle, eine weitere Erwähnung stammt aus dem Jahr 1886 in einer Österreichischen Karte als Pelinger Köpfle. Namensgebend war höchstwahrscheinlich der im Bregenzerwald verbreitete Familienname „Berlinger“.<ref name="TS"/>
Besteigung
Das Berlingersköpfle ist nicht mit Wegen erschlossen. Der Normalweg führt aus dem Schwarzwassertal auf Wanderwegen vorbei an der Schwarzwasserhütte (Vorlage:Höhe) zur Ifersguntalpe (Vorlage:Höhe) und von dort weglos nach Nordwesten zum Gipfel. Auch ein Grat-Übergang vom Hählekopf kann gemacht werden.<ref name="AVF"/>
Wesentlich öfter bestiegen wird der Berg im Winter im Rahmen einer Skitour.<ref> Kristian Rath: Skitourenführer Allgäu mit Kleinwalsertal und Tannheimer Tal. 6. Auflage. Panico Alpinverlag, Köngen 2009, ISBN 978-3-9367-4010-3 (S. 35). </ref>
Bilder
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Aus Südosten
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Vom Hählekopf
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Gipfelaufbau
Weblinks
Einzelnachweise
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