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Peiß

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Peiß
Gemeinde Aying
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(496)&title=Pei%C3%9F 47° 58′ N, 11° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(496) 47° 57′ 37″ N, 11° 46′ 42″ O
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Höhe: 611 m
Einwohner: 496 (31. März 2024)<ref name="Einwo2023">Wissenswertes über Aying. Gemeinde Aying, abgerufen am 5. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 85653
Vorwahl: 08095
Peiß, gesehen aus östlicher Richtung.
Peiß, gesehen aus östlicher Richtung.

Peiß ist ein Ortsteil (Kirchdorf) und eine Gemarkung der Gemeinde Aying im oberbayerischen Landkreis München.

Geografie

Peiß liegt ca. einen Kilometer südlich von Aying.

Geologisch liegt Peiß auf Endmoränenhügeln der letzten Eiszeit im Voralpenland und auf Rodungsinseln des Hofoldinger Forsts. Zu dem Gemeindeteil von Aying gehört auch die rund 1,5 km westlich gelegene Römersiedlung, die kein amtlich benannter Ortsteil ist.

Die Gemarkung Peiß (098697), zu der auch der Ort Aying gehört, umfasst 23,811 km² und hat 2502 Einwohner.<ref>Gemarkung Peiß (Aying) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 16. November 2025.</ref>

Geschichte

In West-Ost-Richtung durchquert die ehemalige Römerstraße Via Julia den Ort, deren Verlauf noch zu erkennen ist. Bodenfunde belegen eine römische Besiedelung, die Isinisca genannt wurde. Die Trasse wird teilweise als Radweg genutzt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>

Vermutlich im Jahre 1366 war in Peiß eine gotische Kirche errichtet worden, auf deren Grundmauern Baumeister Johann Mayr der Ältere von der Hausstatt und Zimmermeister Andreas Hauser aus Bad Aibling den Bau im barocken Stil 1696 erneuerten.<ref>Ein Jubiläumsjahr, das verbindet. In: Münchner Merkur. 29. Dezember 2016, abgerufen am 9. November 2025.</ref> Die Posthalterei im Ort stammt aus dem 16./17. Jahrhundert.

1818 wurde die Gemeinde Peiß gebildet, zur Gemeinde gehörten die Orte Faistenhaar, Aying und Dürrnhaar. Faistenhaar gehörte offenbar nur bis ca. Ende des 19. Jahrhunderts zu Peiß<ref>Bayer. Ortsverzeichnis 1888, Spalte 205.</ref> und kam dann zu Hofolding.<ref>Histor. Gemeindeverzeichnis Bayern (1953), S. 36</ref>

Am 1. Mai 1978 schlossen sich die Gemeinden Helfendorf (zusammen 15 Ortsteile) und Peiß (mit den Ortsteilen Aying und Dürrnhaar) im Zuge der Gemeindegebietsreform zur neuen Einheitsgemeinde Aying zusammen.<ref>Chronik Aying, Seite 89 – Buchendorfer Verlag, 1992</ref>

Datei:4127 - Zur Post Peiss.jpg
Gasthaus zur Post in Peiß

Infrastruktur

Filialkirche St. Nikolaus
Filialkirche St. Nikolaus

Der Haltepunkt Peiß liegt an der Bahnstrecke München-Giesing–Kreuzstraße und wird von der Münchner S-Bahn-Linie S 5 bedient. Peiß liegt zudem an der Staatsstraße 2078 von München nach Bad Aibling.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist im an Baudenkmälern reichen Ort u. a. die barocke Filialkirche St. Nikolaus, die 1696 bis 1699 von Johann Mayr von Hausstatt erbaut wurde und die ehemalige Reichsposthalterei, das Gasthaus zur Post.

Für weitere Baudenkmäler in der Gemarkung Peiss, siehe Liste der Baudenkmäler in Aying.

Für Bodendenkmäler, siehe: Liste der Bodendenkmäler in Aying

Weblinks

Commons: Peiß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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