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Pegasus-Klasse (1973)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Pegasus-Klasse
Datei:Aerial port beam view of USS Aquila (PHM-4) underway US Navy DN-SC-87-07089.jpg
USS Aquila
USS Aquila
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Land Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Schiffsart Flugkörperschnellboot
Bauwerft Boeing Marine Systems, Renton
Bauzeitraum 1973 bis 1982
Gebaute Einheiten 6
Dienstzeit 1977 bis 1993
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 41,0 m (Lüa)
Breite 8,5 m
Verdrängung 259 t
 
Besatzung 21 Mann
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 2 MB Diesel
1 GE Gasturbine
Maschinen­leistung 19.600 PS (14.416 kW)
Höchst­geschwindigkeit 48 kn (89 km/h)
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung

Die Pegasus-Klasse (PHM, Patrol Hydrofoil Missile) war eine Klasse von Flugkörperschnellbooten, welche dank Tragflügeln Geschwindigkeiten bis zu 48 kn (ca. 90 km/h) erreichten. Sie wurden unter anderem zur offensiven Bekämpfung des Drogenhandels in der Karibik eingesetzt. Es waren die schnellsten Schiffe, welche die US Navy zu jener Zeit in Dienst hatte. Die Schiffe der Klasse waren aufgrund ihrer Tragflügel nur bis zu einer Windstärke von 5 Bft einsatzfähig.<ref>Hugh und David Lyon: Kriegsschiffe von 1900 bis heute Technik und Einsatz. Buch und Zeit Verlagsgesellschaft mbH, Köln 1978.</ref>

Geschichte

Das PHM-Programm wurde in den frühen 1970er Jahren gestartet. Ziel war es, Fregatten und Zerstörer von der Bewachung der Küstengewässer abzuziehen und diese durch kostengünstige, schlagkräftige Tragflächenboote zu ersetzen. In das Projekt waren neben der US Navy die Bundesmarine, die Royal Navy, die Royal Canadian Navy sowie die Marina Militare involviert. Es war geplant, bis zu 100 Schiffe zu bauen, aus Kostengründen wurde jedoch nur die USS Pegasus, damals noch Delphinius genannt, gebaut. Einige Jahre später wurden noch fünf weitere Boote erstellt, doch die beteiligten NATO-Seestreitkräfte hatten ihr Interesse verloren. Nur die italienische Marine unterhielt bis Anfang der 1990er Jahre sieben Boote eines ähnlichen Typs (Sparviero-Klasse). Die Entwicklung weiterer Tragflügelschnellboote wurde nach der Pegasus-Klasse eingestellt, da Tragflügelboote zwar manövrierfähiger als traditionelle Entwürfe, aber technisch viel aufwendiger sind und dadurch weit höhere Wartungskosten verursachen<ref>Hugh und David Lyon: Kriegsschiffe von 1900 bis heute Technik und Einsatz. Buch und Zeit Verlagsgesellschaft mbH, Köln 1978, S. 267.</ref>.

Einheiten

Name Werft Indienststellung Außerdienststellung Heimathafen
USS Pegasus (PHM-1) Boeing Marine Systems,
Renton
9. Juli 1977 30. Juli 1989 Key West
USS Hercules (PHM-2) 18. Dezember 1982 30. Juli 1989
USS Taurus (PHM-3) 10. Oktober 1981 30. Juli 1989
USS Aquila (PHM-4) 26. Juni 1982 30. Juli 1989
USS Aries (PHM-5) 18. September 1982 30. Juli 1989
USS Gemini (PHM-6) 13. November 1982 30. Juli 1989

Weblinks

Commons: Pegasus-Klasse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />