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Paulaner Brauerei Gruppe

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Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA
Rechtsform GmbH & Co. KGaA
Sitz München, DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Leitung
  • Jörg Biebernick
  • Thomas Drossé
  • Sebastian Strobl
  • Herman Nusmeier (AR-Vors.)
Mitarbeiterzahl 2.386 (2022)<ref name="JA-22">Paulaner Gruppe: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022. Am 12. Juli 2024 im Bundesanzeiger eingesehen.</ref>
Umsatz 807,7 Mio. Euro (2022)<ref name="JA-22" />
Branche Brauerei
Website www.paulaner-gruppe.de
Stand: 31. Dezember 2022
Datei:Brau Holding International.svg
Logo der ehemaligen Brauholding International

Die Paulaner Brauerei Gruppe GmbH + Co. KGaA ist die Konzernobergesellschaft einer Brauereigruppe mit Sitz in München.

Sie befindet sich im Besitz der Schörghuber Stiftung + Co. Holding KG (70 %) und der niederländischen Heineken International B.V. (30 %).<ref name="JA-22" />

Mit einem Ausstoßvolumen von 6,34 Mio. Hektolitern im Jahr 2023 ist die Gruppe Deutschlands drittgrößte Brauerei und weltweit auf Platz 28.<ref>Marc, Alex Jerome <claudiusbähr+friends>: Sechs deutsche Brauereien unter den weltweiten Top 40 |. 11. Juni 2024, abgerufen am 19. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte

Die Ursprünge der Paulaner Brauerei Gruppe gehen auf das Jahr 1979 zurück, als Schörghuber die Brauereien Hacker-Pschorr und Paulaner übernahm. Die Brauereiinteressen der Schörghubergruppe wurden in der Bayerische Brau-Beteiligungs-GmbH & Co. Holding KG gebündelt. 1999 firmierte diese zur Bayerischen BrauHolding AG um, 2001 ging sie mit Heineken das Joint-Venture Brau Holding International (BHI) AG ein.<ref name="geschichte"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte (Memento vom 29. April 2016 im Internet Archive), auf www.brauholdinginternational.de, abgerufen am 29. April 2016</ref> Zwischen 2003 und 2009 war die BHI mit 45 % an der Karlsberg International Brand GmbH, einer Tochter der Karlsberg-Brauerei, beteiligt.<ref>Nach sieben Jahren: Karlsberg-Brauerei wieder in Familienbesitz. In: Merkur.de. 26. Juni 2009, abgerufen am 2. Mai 2016.</ref> 2005 wurden die Fürstlich Fürstenbergische Brauerei und die Privatbrauerei Hoepfner übernommen. Im gleichen Jahr fand eine Umfirmierung zur Brauholding International GmbH & Co. KGaA statt.<ref name="geschichte" /> Die BHI war in drei Brauereigruppen organisiert: Paulaner Brauerei Gruppe, Kulmbacher Gruppe und Südwest Gruppe. Der Gesamtausstoß betrug 2014 6,5 Millionen Hektoliter, davon entfielen 5,7 Millionen Hektoliter auf Bier.<ref name="BHI"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Brauholding International setzt Erfolgskurs fort (Memento vom 22. April 2016 im Internet Archive), abgerufen am 29. April 2016</ref>

Im Februar 2017 kündigte Schörghuber an, die Brau Holding International GmbH & Co. KGaA mit der Paulaner Brauerei GmbH & Co. KG zu verschmelzen. Das neue Unternehmen wird als Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA geführt. An diesem hält Schörghuber 70 % und Heineken 30 % der Anteile.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Brau Holding International wird zur Paulaner Brauerei Gruppe, auf www.brauholdinginternational.com (Memento vom 11. Februar 2017 im Internet Archive), abgerufen am 10. Februar 2017</ref> Die Verschmelzung wurde am 4. Juli 2017 vollzogen.<ref>Verschmelzung von Paulaner Brauerei und BHI vollzogen, auf https://newsroom.paulaner.de, abgerufen am 7. April 2019</ref>

Organisation

Die nachfolgend genannten Brauereien sind Tochtergesellschaften der Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. KGaA, wobei die Aufstellung der ehemaligen Gliederung der BHI folgt:

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Paulaner Brauerei Gruppe: Paulaner | Rosenheimer Spezialitätenbrauerei | Thurn und Taxis | Hacker-Pschorr | Fürstenberg | Hoepfner | Schmucker

Kulmbacher Brauerei Gruppe: Bad Brambacher | Braustolz | EKU | Kapuziner | Keiler | Kitzmann | Kulmbacher | Mönchshof | Reichelbräu | Saalfelder | Scherdel | Sternla | Sternquell | Würzburger Vorlage:Klappleiste/Ende