Paul Stössel
Paul Theodor Ernst Stössel (* 14. März 1871 in Bromberg; † 9. März 1942 in Berlin-Pankow<ref>Sterberegister des Standesamtes Berlin-Pankow Nr. 322/1942.</ref>) war ein deutscher Politiker (SPD).
Leben und Wirken
Nach dem Besuch der Volksschule in Bromberg, absolvierte Paul Stössel von 1886 bis 1889 eine Tapeziererlehre. Um 1890 trat Stössel in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) ein. Außerdem wurde er Mitglied der Gewerkschaftsbewegung.
Nach der Novemberrevolution von 1918 wurde Stössel als Gewerkschaftssekretär in den Arbeiter- und Soldatenrat von Bromberg gewählt.<ref>Erich Matthias und Heinz Hürten: Zwischen Revolution und Kapp-Putsch: Militär und Innenpolitik 1918–1920. 1977, S. 90.</ref>
Im Januar 1919 wurde Stössel in die Weimarer Nationalversammlung gewählt, in der er den Wahlkreis 8 (Posen) vertrat. Vor der konstituierenden Sitzung legte er sein Mandat zugunsten von Gertrud Lodahl nieder.<ref>Jerzy Strzelczyk: Ernst Kantorowicz (1895–1963). 2000, S. 51.</ref><ref>Verhandlungen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Band 343, Berlin 1920, S. 3505 (Digitalisat)</ref> Stattdessen gehörte er von 1919 bis 1921 der Verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung an.
Georg Cleinow beschrieb Stössel 1934 als: „ein verschlagener, eingebildeter Bursche, ohne jede Skrupel. Seine Hauptsorge schien es zu sein, als ein rechtes Rauhbein zu erscheinen und das deutsche Bürgertum und Offizierskorps nach Kräften zu beschimpfen und zu terrorisieren.“<ref>Georg Cleinow: Der Verlust der Ostmark. 1934, S. 105.</ref>
Einzelnachweise
<references />
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| NAME | Stössel, Paul
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| ALTERNATIVNAMEN | Stössel, Paul Theodor Ernst (vollständiger Name)
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| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL Preußen
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| GEBURTSDATUM | 14. März 1871
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| GEBURTSORT | Bromberg
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| STERBEDATUM | 9. März 1942
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| STERBEORT | Berlin-Pankow
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