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Paul-Lincke-Ufer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Wappen
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Datei:Berlin Paul-Lincke-Ufer1.JPG
Blick vom Maybachufer über den Landwehrkanal auf die Häuser am Paul-Lincke-Ufer
Datei:Placeholder.svg
Basisdaten
Ort  Berlin
Ortsteil  Kreuzberg
Angelegt  Mitte 19. Jahrhundert
Neugestaltet 
Hist. Namen  Kottbusser Ufer,
Linckeufer
Name erhalten 
ch = ss | #default = ß}}en 
Fraenkelufer (westlich),
Ratiborstraße (östlich)
ch = ss | #default = ß}}en  Manteuffelstraße,
Ohlauer Straße,
Forster Straße,
Liegnitzer Straße,
Glogauer Straße
Plätze 
Nummern­system 
Bauwerke  ehemaliges Abspannwerk Kottbusser Ufer
U-Bahn-Stationen
Nutzergruppen Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr
Technische Daten
Straßengestaltung
Länge 1260 Meter

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Karte
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Das Paul-Lincke-Ufer ist eine Straße im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Sie verläuft nördlich parallel zum Landwehrkanal. Am Paul-Lincke-Ufer befinden sich zahlreiche Gartenlokale, Cafés und Restaurants. Zwischen der Liegnitzer und der Forster Straße ist die Straße nur ein Fuß- und Radweg, an dem ein im Sommer stark frequentierter Boule-Platz angelegt wurde. Daneben ist der öffentliche und betreute Spielplatz Pauli erwähnenswert.

Die Straße gehört zu einer beliebten Wohngegend, da auf der einen Seite durch den Grüngürtel zum Landwehrkanal und die Gartenlokale ein angenehmes Wohnumfeld herrscht, andererseits durch die Einstufung als einfache Wohnlage im Berliner Mietspiegel die Mieten relativ günstig sind.

Geschichte der Straße

Diese Uferstraße nahm ihren Anfang als Kottbusser Kommunication.<ref>Vorlage:Berliner Adressbuch</ref> Um 1856 erhielt ein zweiter Abschnitt den Namen Kottbusser Ufer, der gerade einmal über vier Parzellen verfügte.<ref>Vorlage:Berliner Adressbuch</ref> Später kamen weitere Abschnitte am Ufer des ausgebauten Landwehrkanals hinzu und die Straße verlief „vom Görlitzer Ufer bis zum Elisabethufer“. Nun gab es bereits 65 bebaute Grundstücke auf der Nordseite der Straße, überwiegend Wohnhäuser mit einigen Holz- und Kohlenlagerplätzen dazwischen (Stand: 1874).<ref>Vorlage:Berliner Adressbuch</ref>

Am 7. November 1956, dem 90. Geburtstag des Komponisten und Berliner Ehrenbürgers Paul Lincke, erfolgte eine Umbenennung in Linckeufer. Lincke hatte ganz in der Nähe, in der Oranienstraße 64 gewohnt. Zehn Jahre später, am 7. November 1966, vervollständigte man den Namen offiziell zu Paul-Lincke-Ufer.

Bauwerke und Besonderheiten

Datei:Berlin Paul-Lincke-Ufer7.JPG
„Kathedrale der Elektrizität“, ehemaliges Abspannwerk Kottbusser Ufer, erbaut 1924–1926
Datei:Berlin, Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer 42-43, Holdheimshof.jpg
Paul-Lincke-Ufer 42/43

Am Paul-Lincke-Ufer 20–22, Höhe Hobrechtbrücke, befindet sich das ehemalige Abspannwerk Kottbusser Ufer der Bewag (heute: Vattenfall), nach Plänen des Architekten Hans Heinrich Müller erbaut und 1926 in Betrieb genommen. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude<ref>[https://denkmaldatenbank.berlin.de/daobj.php?obj_dok_nr={{#if: 09031138 | 09031138 | ** FEHLER! Parameter Objekt-ID fehlt}} {{#switch: Paul-Lincke-Ufer 20/21 / Ohlauer Straße 43; Abspannwerk, 1926–1928 von Hans Heinrich Müller

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Datei:Berlin paul-lincke-ufer-41 stolperstein 20050208 p1000301.jpg
Stolperstein vor dem Haus Paul-Lincke-Ufer 41

Weitere Häuser dieser Straße sind Baudenkmale:

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Das Wohnhaus mit Gewerbehof mit der Nummer 41 wurde ebenfalls nach Plänen von Hugo Sonnenthal errichtet;<ref>stadtentwicklung.berlin.de</ref> auf dem Gehweg vor der Hofeinfahrt befindet sich ein Stolperstein für Horst Lothar Koppel, der hier bis zur Deportation 1943 lebte.

Datei:OD PLUfer.jpg
Der ‚zeitlose‘ Hinterhof Paul-Lincke-Ufer 44a

In einer Fabriketage im Hinterhof des Hauses 44a hat sich 1996 der in der Technoszene international bekannte Schallplattenladen Hard Wax niedergelassen, das Firmenschild ist über dem Eingang zu sehen.

In diesem Hinterhof befand sich von 1973 bis 2001 das Alternativunternehmen Oktoberdruck, heute mit nach wie vor basisdemokratischer Betriebsorganisation in der Oberbaum City. In den Räumen befindet sich seitdem die ManuTeeTaktur und die Kaffeepur GmbH, zwei Etagen höher der Lesesaal des Klak Verlags, außerdem die Handsiebdruckerei Kreuzberg.

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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