Patrik Fredholm
Patrik Fredholm (* 10. Mai 1978 in Stockholm) ist ein ehemaliger schwedischer Fußballspieler. Der Stürmer, der 1998 schwedischer Meister wurde, bestritt einen Großteil seiner bisherigen Karriere in Italien und Norwegen.
Sportlicher Werdegang
Fredholm begann als Fünfjähriger 1983 mit dem Fußballspielen beim AIK. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften und kam unter Trainer Erik Hamrén kurz nach seinem 18. Geburtstag am 15. Mai 1996 zu seinem Debüt in der Allsvenskan, als er als Einwechselspieler bei der 2:3-Heimniederlage gegen Östers IF zum Einsatz kam und in der Schlussminute mit dem Tor zum Endstand seinen ersten Erstligatreffer erzielte. In der Folgezeit etablierte sich der Nachwuchsspieler als Ergänzungsspieler in der Erstligamannschaft und kam hauptsächlich als Joker zum Einsatz. Real Madrid meldete sich gegen Ende der Allsvenskan-Spielzeit 1997 und zeigte Interesse an einer Verpflichtung, diese kam trotz weit gediehener Verhandlungen aufgrund einer Verletzung Fredholms nicht zustande.<ref name="fotbollskanalen">fotbollskanalen.se: „Guldhjältens väg från AIK till "mirakelklubben" och livet i Italien: "Jag var överens med Real Madrid"“ (abgerufen am 17. April 2026)</ref> Auch unter Hamréns Nachfolger Stuart Baxter saß er anfangs zumeist nur auf der Bank, konnte sich aber im Laufe der Meisterschaftssaison 1998 in die Anfangsformation spielen. Da ihm jedoch längere Zeit ein Torerfolg verwehrt blieb, fand er sich gegen Ende der Spielzeit erneut in der Rolle des Einwechselspielers wieder.
Nach Abschluss der Spielzeit 1998 verließ Fredholm nach 46 Erstligaspielen und sieben Toren seinen Heimatverein und wechselte für vier Millionen schwedische Kronen<ref>„Handelsresande i fotboll“ – Artikel bei aftonbladet.se (abgerufen am 15. Oktober 2008)</ref> zu Udinese Calcio in die Serie A, wo er aufgrund seiner italienischen Mutter keine Sprachprobleme hatte. Nach einer Rückenverletzung verpasste er den Anschluss und wurde 1999 an BV De Graafschap ausgeliehen. Nach seiner Rückkehr zu Udine wurde er direkt an den ehemaligen italienischen Zweitligisten ASD Castel di Sangro in die Serie C weiterverliehen.
Da Fredholm keine Zukunft bei Udinese Calcio sah, kehrte er zur Spielzeit 2001 nach Schweden zurück und unterschrieb einen Vertrag beim Traditionsverein Örgryte IS. Für den Erstligisten bestritt er auch aufgrund einer Kreuzbandverletzung in drei Jahren nur 45 Spiele und konnte dabei acht Tore erzielen. 2004 wechselte er nach Norwegen zum Zweitligisten Kviv Halden, der ihn als Stütze für den Aufstieg in die Tippeligaen verpflichtete.<ref>„Fredholm klar för Kvik Halden“ – Artikel bei dn.se (abgerufen am 15. Oktober 2008)</ref> Nach einer Spielzeit zog er zum Erstligisten FK Haugesund weiter, wo er zwei Spielzeiten auflief. Im Winter 2006 kehrte er nach Italien zurück und ging zum Serie-D-Klub ASD Rivignano nach Udine.
Fredholm ließ sich nach dem Karriereende zeitweise mit seiner italienischen Frau und den Kindern im slowenischen Nova Gorica in der Nähe der italienisch-slowenischen Grenze nieder, während er für einen Weinhersteller und -verkäufer mit Sitz in Udine arbeitete.<ref name="fotbollskanalen"/>
Weblinks
Einzelnachweise
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| KURZBESCHREIBUNG | schwedischer Fußballspieler
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| GEBURTSORT | Stockholm, Schweden
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- Fußballspieler (AIK Solna)
- Fußballspieler (Udinese Calcio)
- Fußballspieler (BV De Graafschap)
- Fußballspieler (ASD Castel di Sangro)
- Fußballspieler (Örgryte IS)
- Fußballspieler (Kvik Halden FK)
- Fußballspieler (FK Haugesund)
- Fußballspieler (ASD Rivignano)
- Schwedischer Meister (Fußball)
- Schwedischer Fußballpokalsieger
- Schwede
- Geboren 1978
- Mann