Zum Inhalt springen

Parmentier (Métro Paris)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Paris transit icons - Métro.svg Parmentier
Datei:Metro de Paris - Ligne 3 - Parmentier 01.jpg
Tarifzone 1
Linie(n) Vorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/core
Ort Paris XI
Eröffnung 19. Oktober 1904
Datei:EGParmentier.JPG
Von Hector Guimard gestalteter Zugang

Parmentier <templatestyles src="IPA/styles.css" />[paʁmɑ̃tje] <phonos file="LL-Q150 (fra)-Anonymât (Kvardek du)-Parmentier.wav"></phonos> ist eine unterirdische Station der Linie 3 der Pariser Métro.

Lage

Der U-Bahnhof Parmentier befindet sich im 11. Arrondissement von Paris. Er liegt im Quartier de la Folie-Méricourt an der Grenze zum Quartier Saint-Ambroise, längs unterhalb der Avenue de la République.

Name

Namengebend ist die dort kreuzende Avenue Parmentier. Antoine Parmentier (1737–1833) war ein Pharmazeut und Agronom, der nach der Hungersnot von 1769 unter dem Schutz Ludwigs XVI. den Anbau von Kartoffeln in Frankreich durchsetzte.<ref>Gérard Roland: Stations de métro d’Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 157.</ref> Am 1. April 2016 hieß die Station kurzzeitig „Pomme de Terre“ (Kartoffel, ein Aprilscherz der RATP).<ref>ratp.fr: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Métro – RER: la RATP renomme 13 stations (Memento vom 21. Januar 2017 im Internet Archive)</ref>

Geschichte

Am 19. Oktober 1904 wurde die Station mit der Eröffnung der Linie 3 in Betrieb genommen. Diese wurde damals auf ihrem ersten Abschnitt von Villiers nach Père Lachaise dem Verkehr übergeben.<ref>Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 165.</ref>

Beschreibung

Die Station hat einen elliptischen Querschnitt, Decke und Seitenwände sind gefliest. Sie ist 75 Meter lang<ref>Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.</ref> und weist zwei Seitenbahnsteige an zwei Streckengleisen auf. Der einzige Zugang liegt an der Kreuzung der Avenue de la République mit der Avenue Parmentier an der Einmündung der Rue Edouard Lockroy, er wurde von Hector Guimard entworfen.

Fahrzeuge

Als Folge des Unfalls im Bahnhof Couronnes wurde die Linie 3 von Anfang an mit Fahrzeugen ausgestattet, die auf Drehgestellen liefen.<ref>Jean Tricoire, op. cit. S. 86.</ref> Die Fünf-Wagen-Züge bestanden aus drei Trieb- und zwei Beiwagen.<ref>Jean Tricoire, op. cit. S. 165.</ref> Sie wurden später durch Sprague-Thomson-Züge ersetzt, die dort bis 1967 verkehrten. In jenem Jahr erhielt die Linie 3 als erste die neue, klassisch auf Stahlschienen laufende Baureihe MF 67.<ref>Jean Tricoire, op. cit. S. 168.</ref> Diese Züge sind dort im Jahr 2024 nach wie vor im Einsatz, ab 2028 sollen sie von Zügen der Baureihe MF 19 abgelöst werden.<ref>Jean-Gabriel Bontinck: Métro : ligne par ligne, découvrez quand arriveront les nouvelles rames. In: Le Parisien. 11. April 2019, abgerufen am 7. Juni 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

  • Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2-86253-307-6.

Weblinks

Commons: Parmentier (Paris Metro) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorherige Station Métro Paris Nächste Station
République
← Pont de Levallois – Bécon
Datei:Paris m 3 jms.svg Rue Saint-Maur
Gallieni →

Koordinaten: 48° 51′ 55″ N, 2° 22′ 28″ O

 {{#coordinates:48,8652986|2,3743808|primary
   |dim=500
   |globe=
   |name=
   |region=FR-75C
   |type=landmark
  }}