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Parenteral

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Parenteral bedeutet wörtlich „am Darm vorbei“, „unter Umgehung des Darmes“ (zu {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „neben“ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „Eingeweide, Darm“) und bezeichnet den Weg, auf dem Stoffe oder Krankheitserreger unter Umgehung des Darmtraktes in den Körper gelangen. Medizinisch und pharmazeutisch wird der Begriff jedoch meistens enger gefasst.<ref>K.H. Bauer, K.-H. Frömming, C. Führer: Pharmazeutische Technologie. 2. Auflage, Thieme Verlag (1989), S. 279.</ref><ref name="mutschler">E. Mutschler, G. Geisslinger, H. K. Kroemer, P. Ruth, M.Schäfer-Korting: Arzneimittelwirkungen. Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie. 9. Auflage. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 2008, S. 7, ISBN 3-8047-1952-X.</ref> So definiert das Arzneibuch Parenteralia als „sterile Zubereitungen, die zur Injektion, Infusion oder Implantation in den menschlichen oder tierischen Körper bestimmt sind“.<ref>Europäisches Arzneibuch 6. Ausgabe, Grundwerk (Ph.Eur. 6.0), S. 1024.</ref>

Beispiele

  • Die parenterale Infektion beschreibt Infektionswege, bei denen Krankheitserreger nicht den Verdauungstrakt als Eintrittspforte nehmen.

Parenterale Applikationsformen

Pharmazeutischer Nutzen

Pharmazeutisch werden die Parenteralia gemäß Arzneibuch unterteilt in Injektions- und Infusionszubereitungen sowie Pulver, Konzentrate und Gele zur Injektions- bzw. Infusionszubereitung sowie Implantate.

Grund für die parenterale Gabe vieler Medikamente ist die Vermeidung des First-Pass-Effekts, der die Wirksamkeit der meisten Arzneistoffe abschwächt.

Weblinks

Wiktionary: parenteral – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />