Zum Inhalt springen

Papyrus 37

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#if:Papyrus 37 - recto.jpg| {{#if:recto| {{#if:| {{#if:| {{#if:Matthäus 26,19-52| {{#if:griechisch| {{#if:3./4. Jahrhundert| {{#if:unbekannt, in Kairo 1924 erworben| {{#if:University of Michigan| {{#if:H. A. Sanders: An Early Papyrus Fragment of the Gospel of Matthew in the Michigan Collection, in: HTR. Vol. 19. 1926, S. 215–226.| {{#if:1 Blatt; 12 × 22 cm; 33 Zeilen je Seite| {{#if:frei, meist westlich, ägyptisch| {{#if:I| {{#if:dokumentarisch| {{#if:|
Manuskripte des Neuen Testaments
PapyriUnzialeMinuskelnLektionare
Papyrus <math>\mathfrak{P}</math>37
250}}px
250}}px
recto

}}}}

Name

}}

Zeichen {{{sign}}}

}}

Text Matthäus 26,19-52

}}

Sprache griechisch

}}

Datum 3./4. Jahrhundert

}}

Gefunden unbekannt, in Kairo 1924 erworben

}}

Lagerort University of Michigan

}}

Quelle H. A. Sanders: An Early Papyrus Fragment of the Gospel of Matthew in the Michigan Collection, in: HTR. Vol. 19. 1926, S. 215–226.

}}

Größe 1 Blatt; 12 × 22 cm; 33 Zeilen je Seite

}}

Typ frei, meist westlich, ägyptisch

}}

Kategorie I

}}

Hand dokumentarisch

}}

Notiz

}}

Papyrus 37 (nach Gregory-Aland mit Sigel <math>\mathfrak{P}</math>37 bezeichnet) ist eine frühe griechische Abschrift des Neuen Testaments. Dieses Papyrusmanuskript des Matthäusevangeliums wird auf das 3. Jahrhundert datiert. Wegen seiner Ähnlichkeiten zu <math>\mathfrak{P}</math>53 (auf 260 n. Chr. datiert), der Korrespondenz des Heroninos (etwa 260) und dem Brief des Kopres (P. Greco-Egizi 208, datiert 256 n. Chr.) ordnet man es bisweilen auch in die Zeit 250–260 n. Chr. ein.<ref>Philip W Comfort and David P Barrett: The Text of the Earliest New Testament Greek Manuscripts. Wheaton, Illinois: Tyndale House Publishers Incorporated, 2001, S. 141, 369.</ref>

Bestimmte Nomina sacra (ΚΕ ΙΗΣ ΠΝΑ ΙΗΣΥ) sind im Text enthalten. Er hat jedoch keine Punktuation oder Akzentmarkierungen. Jedoch sind in unregelmäßigen Abständen Punkte enthalten, die dem Text durch einen späteren Schreiber hinzugefügt wurden, wahrscheinlich um das Lesen zu erleichtern. Daher vermutet man, dass das Manuskript eine Zeit lang in einer Kirche verwendet wurde. Aussagen über die Regelmäßigkeit des Schreibstils und die ursprüngliche Bedeutung des Papyrus sind schwer zu machen, da die Handschrift nur sehr kurz ist.

Aland ordnete ihn in Kategorie I ein.<ref name = Aland>Kurt und Barbara Aland: Der Text des Neuen Testaments. Einführung in die wissenschaftlichen Ausgaben sowie in Theorie und Praxis der modernen Textkritik. Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart 1989, S. 108. ISBN 3-438-06011-6</ref>

Siehe auch

Literatur

  • Kurt Aland: Kurzgefaßte Liste der griechischen Handschriften des Neuen Testaments – in Verbindung mit Michael Welte bearb. von Kurt Aland. de Gruyter, Berlin/New York 1994, 2. neubearbeitete und ergänzte Auflage, ISBN 3-11-011986-2, (Arbeiten zur neutestamentlichen Textforschung, Bd. 1).
  • Sanders, Henry A.: An Early Papyrus Fragment of the Gospel of Matthew in the Michigan Collection, Harvard Theological Review. Vol. 19, 1926, S. 215–226.
  • E. von Dobschuetz, in: ZNW 25 (1926), S. 301.

Weblinks

Eintrag bei der University of Michigan Library, zusammen mit hochaufgelösten Scans:

Anmerkungen

<references />