Paltoga
Vorlage:Infobox Ort in Russland
Paltoga (Vorlage:RuS) ist ein Dorf in Nordwestrussland mit 295 Einwohnern (Stand 2002). Es gehört zur Rajon Wytegra innerhalb der Oblast Wologda.
Geographie
Paltoga befindet sich etwa sechs Kilometer südöstlich des Onegasees. Durch den Ort verläuft die Regionalstraße R37, welche Paltoga mit dem 16 Kilometer östlich gelegenen Rajonzentrum Wytegra verbindet.
Geschichte
Der Ort entstand am 27. Juni 2001 durch den Zusammenschluss der Dörfer Akulowo (Vorlage:Lang), Aristowo (Vorlage:Lang), Wasjukowo (Vorlage:Lang), Kasakowo (Vorlage:Lang), Korobeinikowo (Vorlage:Lang), Kusnezowo (Vorlage:Lang), Paltogski Perewos (Vorlage:Lang), Ruchtinowo (Vorlage:Lang), Semjonowo (Vorlage:Lang), Sucharewo (Vorlage:Lang), Tronino (Vorlage:Lang), Ugolschtschina (Vorlage:Lang), Tschebakowo (Vorlage:Lang) und Jaschkowo (Vorlage:Lang). Mit seiner Gründung löste Paltoga den Ort Kasakowo als Verwaltungszentrum der Selskoje posselenije Kasakowskoje (Vorlage:Lang) ab.<ref>Erlass des Gouverneurs der Oblast Wologda: Vorlage:Webarchiv. (russisch); überprüft am 29. November 2014</ref><ref>Vorlage:Webarchiv (russisch); überprüft am 27. Januar 2012</ref>
Bei der Allrussischen Volkszählung im Jahr 2002 lebten in Paltoga 295 Einwohner (135 Männer, 160 Frauen), von denen 99 % Russen waren.<ref>Volkszählungsdaten von 2002; Tabelle 2C. Moskau, Staatliches Statistikamt, 2004. (In der Tabelle gibt es kein Dorf Paltoga. Die Bevölkerung des Dorfes entspricht der Angabe unter Akulowo)</ref> Die Landgemeinde Kasakowskoje selskoje posselenije, zu der neun weitere Dörfer gehören, hat insgesamt 524 Einwohner (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell">Vorlage:EWQ</ref>
Infrastruktur
Im Dorf befindet sich eine Schule, mehrere Geschäfte, zwei Feldscher-Punkte (Vorlage:Lang), welche die medizinische Grundversorgung sicherstellen, zwei Bibliotheken und drei Kultureinrichtungen.<ref>Die Selskoje posselenije Kasakowskoje auf der offiziellen Seite des Rajon Wytegra (russisch); überprüft am 27. Januar 2012</ref> Weiterhin gibt auf dem Dorffriedhof mit der 1733 erbauten hölzerne Epiphanien-Kirche (Vorlage:Lang)<ref>Epiphanien-Kirche auf temples.ru (russisch); überprüft am 27. Januar 2012</ref> und der 1810 errichteten steinerne Kirche der Gottesmutter-Ikone vom Zeichen (Vorlage:Lang)<ref>Kirche der Gottesmutter-Ikone vom Zeichen auf temples.ru (russisch); überprüft am 27. Januar 2012</ref> zwei orthodoxe Kirchen. Infolge fehlender Restaurierungsarbeiten stürzte die Epiphanienkirche im Jahr 2009 in sich zusammen.<ref>Wiktor Sudarikow: Осколки Руси, Православие и мир, 16. Juli 2009 (russisch); überprüft am 27. Januar 2012</ref>
Einzelnachweise
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