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Pahlen (Adelsgeschlecht)

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Datei:Pahlen-Wappen Hdb.png
Wappen derer von der Pahlen

Die Familie von der Pahlen ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=ru|SCRIPTING=Cyrl|SERVICE=russisch}}) ist ein deutsch-baltisches Uradelsgeschlecht, das sich nach Russland, Litauen und Schweden verbreitete.

Geschichte

Die Pahlen sind wappen- und wahrscheinlich auch stammesverwandt mit den von Koskull. Der gemeinsame Stammvater ist wohl schon Mitte des 13. Jahrhunderts als Kreuzfahrer nach Livland gekommen. Die Ursprungsheimat ist nicht bekannt, die beiden Familiennamen stammen von dort erhaltenen Lehnsbesitzen:<ref>Auch wenn gelegentlich Palenberg bei Aachen als Stammsitz vermutet wurde: Stackelberg. Band 1. S. 159 ff. digitale-sammlungen.de</ref> Der Hof Kosküll bei Dickeln (heute Dikļi bei Valmiera/Wolmar, Lettland) lag am Pahle-Bach. Der Ritter Andreas de Koskele wird 1302 erstmals genannt, während Johannes de Palo vom Rigaer Erzbischof Johann III. Graf von Schwerin 1298 mit Gütern im Dickelnschen und Sissegallschen Gebiet belehnt wird. Er war 1316–22 Stiftsvogt zu Treyden. Das Gut Dickeln wird 1456 als Besitz des Gottschalk von der Pahlen erwähnt. Es blieb bis zu den Nordischen Kriegen im Besitz der Familie.<ref>Schlösser, Burgen, Herrenhäuser. Lost & Unlost Places.</ref>

Im Jahr 1677 gelangte das Gut Palmse in Estland an die Pahlen und blieb auch nach der Enteignung der größeren Adelsgüter nach 1917 in ihrem Besitz. Lediglich die landwirtschaftlichen Flächen wurden im Zuge der Bodenreform 1919 durch die Estnische Republik unter der Landbevölkerung zur Nutzung aufgeteilt. Die letzte Gutsherrin, Katharina Maria von der Pahlen (1887–1938) hatte nach dem Tod ihres Gatten, Gustav Christian von der Pahlen (1883–1914) in den Kämpfen des Ersten Weltkrieges, Mitte 1917 mit ihren minderjährigen Kindern das Gut verlassen und sich in Reval in Sicherheit gebracht. Im August 1919 war sie im ostpommerschen Meesow eine zweite Ehe mit dem späteren Oberst, Oscar Bernhard von Dewitz (1885–1969) eingegangen. Kurz vor ihrem Tod 1936 schenkte sie Teile des Gutes Palmse dem Estnischen Staat.<ref> Susanna Murel, Palmse Pahlenid raamatupeeglis – põgus pilguheit mõisahärra raamatukokku. in: https://www.svm.ee/sites/default/files/inline-files/SA_Virumaa_Muuseumid_Toimetised_2017-_0.pdf. S. 50; </ref> In den Jahren ab 1920 stellte die estnische Regierung das Herrenhaus Palmse der paramilitärischen Selbstschutzorganisation "Kaitselit" als Erholungsheim zur Verfügung.

Am 18. September 1679 wurden fünf Söhne der Familie von der Pahlen mit ihren Nachkommen von König Karl XI. von Schweden in den erblichen Freiherrenstand erhoben. Im Jahr 1799 erhob Zar Paul den Peter Ludwig von der Pahlen in den Grafenstand. Durch Entscheidungen des russischen Gouvernements von 1755 und 1865 wurden die meisten anderen Familienmitglieder der Pahlen in den Freiherrenstand des russischen Reiches erhoben.

Stammliste der Familie von der Pahlen

Datei:Palmse Gutshaus 2009.jpg
Gutshaus Palmse, Estland
Datei:Kaucmindes pils.jpg
Gutshaus Kauzmünde (Kaucminde), Semgallen, Lettland

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Weitere bekannte Familienangehörige:

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Wappen

Das Stammwappen zeigt in Gold drei (2:1) gestürzte grüne Seeblätter. Auf dem Helm mit grün-goldenen Decken drei goldene Schilfkolben zwischen vier grünen Pfauenfedern.<ref> M. Gritzner: J. Siebmacher’s grosses und allgemeines Wappenbuch. III. Band, 11. Abteilung, 1. Teil: Der Adel der Russischen Ostseeprovinzen: Die Ritterschaft. Bauer & Raspe, Nürnberg 1898, S. 90–93.</ref>

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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