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Pöhla (Starkenberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pöhla
Gemeinde Starkenberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(74)&title=P%C3%B6hla 51° 0′ N, 12° 18′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(74) 50° 59′ 37″ N, 12° 17′ 43″ O
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Höhe: 230 m ü. NN
Fläche: 1,76 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Pöhla, Gemeinde Starkenberg. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: 74<ref>Ortsteil Pöhla. In: Webauftritt. Gemeinde Starkenberg, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Posa
Postleitzahl: 04617
Vorwahl: 03448
Lage von Pöhla in Thüringen
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Pöhla ist ein Ortsteil der Gemeinde Starkenberg im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.<ref>Gemeinde Starkenberg. In: Webauftritt. Verwaltungsgemeinschaft Rositz, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geographische Lage

Pöhla befindet sich mit seiner Gemarkung im Altenburger-Zeitzer Lösshügelland am Rande der Leipziger Tieflandsbucht. Das Dorf liegt 2 Kilometer nördlich von Starkenberg und 16,5 Kilometer westlich von Altenburg entfernt. Verkehrsmäßig ist das Dorf gut erreichbar. Im Westen des Orts befindet sich die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt.

Geschichte

Im Jahr 1336 ist das Dorf erstmals urkundlich erwähnt worden.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 220.</ref> In den Beleglisten des Amts Altenburg wurde der Ort als „Behlen“ aufgeführt. Die Gründung erfolgte vermutlich durch die Ritter von Starkenberg, da Pöhla ursprünglich unter deren Gerichtsbarkeit stand. Mit dem wettinischen Amt Altenburg<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201. Abgerufen am 11. März 2021.</ref><ref>Adolf Stieler: Die Orte des Amts Altenburg in „Geographische Übersicht der sachsen-ernestinischen, schwarzburgischen, reußischen und der anliegenden Lande“, Gotha 1826, ab S. 83. Abgerufen am 11. März 2021.</ref> stand Pöhla ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Erbteilungen unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Die Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Juristisch war ab 1879 das Amtsgericht Altenburg und seit 1906 das Amtsgericht Meuselwitz für den Ort zuständig.

Pöhla gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 wurde der Ort dem Landkreis Altenburg zugeordnet. Am 1. Juli 1950 erfolgte die Eingemeindung nach Posa, mit dem Pöhla im Jahr 1952 dem Kreis Altenburg im Bezirk Leipzig angegliedert wurde. Am 1. Januar 1967 erfolgte die Umgliederung nach Starkenberg.<ref>Pöhla im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> 2012 lebten im Ortsteil 74 Personen. In der Dorfmitte steht eine urige Dorfeiche. Sie ist über 130 Jahre alt.<ref>Pöhla auf der Website der Gemeinde Starkenberg Abgerufen am 13. Mai 2012.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Pöhla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Ortsteil Pöhla. In: Webauftritt. Gemeinde Starkenberg;

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