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Pößnitz (Schwarze Elster)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pößnitz
Pěsnica
Datei:Pößnitz.JPG
Pößnitzbrücke der B169 in Naundorf(Schwarzheide-Ost)

Pößnitzbrücke der B169 in Naundorf
(Schwarzheide-Ost)

Daten
Gewässerkennzahl DE: 538174
Lage Brandenburg (Deutschland)
Flusssystem Elbe
Abfluss über Schwarze Elster → Elbe → Nordsee
Quelle Beim Sallgaster Gemeindeteil Henriette
51° 34′ 7″ N, 13° 52′ 8″ O
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Quellhöhe 156 m ü. NHN
Mündung Bei Schwarzheide in die Schwarze ElsterKoordinaten: 51° 27′ 47″ N, 13° 53′ 10″ O
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Mündungshöhe 97 m ü. NHN
Höhenunterschied 59 m
Sohlgefälle 3,9 ‰
Länge 15,1 km<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/mluk.brandenburg.deFließgewässerverzeichnis gewnet25 (Version 4.0, 24. April 2014) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot beim Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, abgerufen am 4. Mai 2015.</ref>
Linke Nebenflüsse Meuroer Graben; Moreitzbach; Wolschinka
Rechte Nebenflüsse Herrenmühlengraben; Krankenhausgraben; Klettwitzgraben; Wiesengraben; Moreitzmühlgraben; Schmiedegraben; Krügers Mühlgraben
Datei:Poessnitz schipkau.JPG
Pößnitz bei Schipkau

Die Pößnitz (früher Pössnitz, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Pěsnica – Niedersorbische Orts- und Flurnamen 1911–1928. Arnošt Muka – Sorbisches Institut, Cottbus.</ref>) ist ein rechter Nebenfluss der Schwarzen Elster in Brandenburg.

Verlauf

Die Pößnitz hat ihre Quelle südöstlich von Henriette, einer ehemaligen Bergarbeitersiedlung. Sie passiert Annahütte, bildet dann die Grenzlinie zwischen den Ortschaften Klettwitz und Meuro und fließt durch den Ortsteil Schipkau-Krügers Mühle. Der weitere Verlauf führt durchs BASF-Werk Schwarzheide und den Schwarzheider Ortsteil Naundorf, wo sie letztlich in die Schwarze Elster mündet.

Nebenläufe
Auf ihrem Verlauf nimmt die Pößnitz auch das Wasser einiger kleiner Bachläufe und Gräben auf. Der Meuroer Graben mündet nordwestlich des Lausitzrings nahe der Meuroer Friedhofsstraße ein. An der Staudemühle in Klettwitz-Treuhandsiedlung befindet sich die Mündung des Moreitzmühlgraben und der frühere Moreitzbach mündet unweit zur Krügers Mühle unmittelbar zur Bundesautobahn 13.

Geschichte

Historisch gesehen, war die Pößnitz ein Feuchtgebiet mit vielen Nebenläufen, Sümpfen, Teichen und Biberdämmen. Neben dem Biber bot sie einst auch zahlreichen anderen Tierarten Lebensraum. Mit dem in der Lausitz aufkommenden Braunkohlebergbau (Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts) wurde das Einzugsgebiet der Pößnitz weitgehend trockengelegt und kanalisiert. Die heutige Pößnitz wurde 1757 als Pößnitzwasser verzeichnet, wohingegen es westlich von Schipkau noch einen Pößnitzbach gab, dessen Quellgebiet im Sumpf- und Teichland zwischen Pommelheide und Vogelberg verzeichnet ist. An seinem Lauf durch die Kolonie Vogelberg sollen sich zahlreiche Mühlenhöfe befunden haben. Die Rede ist von bis zu 36 Teichgewässern die der Pößnitzbach gespeist hatte.<ref>Herta Schuster: Schipkau - Im Wandel der Zeit; ISBN 3865951090; ISBN 978-3865951090</ref> Nahe der Ortschaft Naundorf an der Pößnitzmühle, gab es einen Verbindungskanal zum Pößnitzwasser und dem großen Scyroteich.<ref>0010008, Karte des Amtes Senftenberg, 1757 (Sign., VII 105)</ref><ref>0010010, Karte des Amtes Senftenberg, 1757 (Sign., VII 105)</ref> Der Unterlauf der heutigen Pößnitz, ab der Krügersmühle bis zur Mündung in die Schwarze Elster in etwa den in der Karte von 1757 verzeichneten Unterlauf des Pößnitzbachs ausmacht.

Sehenswürdigkeiten/Denkmäler

Weblinks

Commons: Pößnitz (Fluss) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />