Oxygen Window
Als {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (dt. wörtlich ‚Sauerstofffenster‘), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (PPV) oder auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bezeichnet man in der Tauchphysiologie die Partialdruckdifferenz von Sauerstoff zwischen arteriellen und zentralvenösen Gefäßen beziehungsweise Körpergeweben. Diese Differenz vergrößert sich bis zu einem gewissen Maximum – welches vom Sauerstoffverbrauch der Gewebe abhängt – durch Erhöhung des Sauerstoffangebots und -drucks. Anschaulich bedeutet dies, dass in allen Körpergeweben – mit Ausnahme der Arterien – stets weniger Sauerstoff enthalten und physikalisch gelöst ist, als in der atmosphärischen Luft selbst, da die Gewebe den Sauerstoff über die Zellatmung verbrauchen. Weil aber der Gesamtdruck eines Gases sich aus den Teildrücken der enthaltenen Gase (Sauerstoff, Stickstoff und Kohlendioxid) zusammensetzt, ist auch der Stickstoffpartialdruck in Körpergeweben niedriger als in den Lungenbläschen.<ref>J. R. Davis, R. Johnson, J. Stepanek: Fundamentals of Aerospace Medicine. 4. Auflage. Lippincott Williams & Wilkins, 2008, ISBN 978-0-7817-7466-6, S. 69.</ref> Gleichzeitig wird durch eine Druckerhöhung die Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten wie Gewebeflüssigkeit und Blut nach dem Gesetz von Henry erhöht. Dieser Sachverhalt veranlasst insbesondere technische Taucher auf 6 Meter Wassertiefe mit 100-prozentigem Sauerstoff die letzte Stufe der Dekompression durchzuführen, da damit auch die Abgabe von Stickstoff und Kohlenstoffdioxid aus dem Körpergewebe beschleunigt wird.
Damit sind das {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und Henry-Gesetz die Grundlagen für die Sauerstofftherapie als hyperbare Oxygenierung bei der Dekompressionskrankheit.
Bei Standarddruck beträgt das Oxygen Window etwa 72 mbar (54 mmHg/Torr); der Gasdruck in Körpergeweben und Venen liegt bei 941 mbar (706 mmHg/Torr).<ref>Daniel Mathieu: Handbook on Hyperbaric Medicine. Springer, 2006, ISBN 978-1-4020-4376-5, S. 37.</ref>
Geschichte
Der Begriff Oxygen Window wurde im Jahr 1967 durch Albert R. Behnke geprägt,<ref name="two">A. R. Behnke: The New Thrust Seaward. In: Trans. Third Marine Tech. Soc. Conf. Marine Tech. Soc., 1967 (rubicon-foundation.org [abgerufen am 16. März 2008]). <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The New Thrust Seaward. ( des Vorlage:IconExternal vom 9. Juli 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> während eine Arbeitsgruppe um Van Liew zwar schon 1965 Studien zu diesem Thema durchführte, aber die Differenz mit partial pressure vacancy (PPV) bezeichnete.<ref name="nine">B. Bishop, P. Walder, H. Rahn, H. D. Van Liew: Effects of compression on composition and absorption of tissue gas pockets. In: J. Appl. Physiol. Band 20, Nr. 5, 1965, ISSN 0021-8987, OCLC 11603017, S. 927–33, PMID 5837620 (physiology.org [abgerufen am 16. März 2008]).</ref>
Die klinische Bedeutung des Oxygen Windows wurde später durch Sass nachgewiesen.<ref name="ten">D. J. Sass: Minimum <delta>P for bubble formation in pulmonary vasculature. In: Undersea Biomed. Res. Band 3, Supplement, 1976, ISSN 0093-5387, OCLC 2068005 (rubicon-foundation.org [abgerufen am 16. März 2008]). <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Einzelnachweise
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