Oxi
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Oxi (gesprochen oschi, von Spanisch/Portugiesisch oxidado für „Rost“) ist ein Kokain-Derivat. Die Droge findet in Brasilien zunehmend Verbreitung.<ref name="bastos">F. I. Bastos, A. Mendes, P. d. Duarte, N. Bertoni: Smoked crack cocaine in contemporary Brazil: the emergence and spread of 'oxi'. In: Addiction (Abingdon, England) Band 106, Nummer 6, Juni 2011, S. 1191–1192, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1360-0443|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1
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Zusammensetzung
Für die Produktion werden Reste von Kokainsulfat („Kokainpaste“) und Benzin oder Kerosin sowie Calciumoxid (gebrannter Kalk) verwendet. Der Anteil der Zusatzstoffe äußert sich in der Farbe der Droge. Die Zubereitung ist vergleichsweise einfach, die Droge selbst aufgrund der verwendeten Substanzen vergleichsweise billig.<ref name="bastos"/> Insbesondere ist zur Herstellung kein Labor nötig. Calciumoxid ergibt mit Wasser stark basisches Calciumhydroxid, das mit Kokainsulfat zu Calciumsulfat (Gips) und freiem Kokain (Kokainbase) reagiert.
Konsum
Oxi wird in Form einer Art harten Gebäcks<ref name="diepresse"/> in einer Pfeife oder einem eingerollten Stück Pappe geraucht. Etwa 20 Sekunden später setzt massiv der Rausch ein, der circa 15 Minuten dauert. Wenige Minuten später folgt der Drang noch mehr davon zu inhalieren. Als Folge treten später Schlaflosigkeit, Nervosität und Erbrechen, dann alsbald offene Wunden, Zahnausfall, Nervenflimmern und Herzanfälle auf.
Große Verbreitung findet die Droge durch den niedrigen Preis im Bereich von nur 2–5 Real (1–2 Euro).<ref name="diepresse">Carl D. Goerdeler: Amazonas: Oxi, die neue Droge aus dem Dschungel. In: Die Presse, 18. April 2011.</ref><ref name="AJE">Gabriel Elizondo: Recovering addict describes Brazil’s deadly new drug. Al Jazeera English, 17. Mai 2011.</ref> Nachdem die Droge anfangs im Bundesstaat Acre und dessen Hauptstadt Rio Branco anzutreffen war,<ref>Natalia Viana: Oxi: A New Drug in the Amazon, In: The Narco News Bulletin, 13. Mai 2005</ref> hat sie sich inzwischen in großen Teilen Brasiliens verbreitet.
Die Droge steht in dem Ruf, sofort abhängig zu machen, schwere Hirnschäden zu verursachen<ref name="diepresse"/> und oftmals binnen eines Jahres zum Tode zu führen.<ref name="AJE"/>
Literatur
- Gabriel Elizondo: Recovering addict describes Brazil’s deadly new drug. Al Jazeera English, 17. Mai 2011.
- F. I. Bastos, A. Mendes, P. d. Duarte, N. Bertoni: Smoked crack cocaine in contemporary Brazil: the emergence and spread of 'oxi'. In: Addiction (Abingdon, England) Band 106, Nummer 6, Juni 2011, S. 1191–1192, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1360-0443|0}}{{#ifeq:1|0|[!]
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Einzelnachweise
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