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Otto Zimmermann (Politiker, 1897)

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Datei:ZimmermannOtto.jpg
Otto Zimmermann, Porträtfoto aus dem Reichstags-Handbuch 1943

Otto Zimmermann (* 7. Januar 1897 in Obernjesa bei Göttingen; † 15. Februar 1973 in Salzgitter) war ein deutscher Politiker (NSDAP) und Zahnarzt.

Nach dem Schulbesuch nahm Zimmermann am Ersten Weltkrieg teil, in dem er unter anderem seit 1917 der Fliegertruppe angehörte. 1919 gehörte er dem Grenzschutz an, danach widmete er sich dem Studium der Zahnmedizin, das er mit der Promotion zum Dr. med. dent. abschloss. Anschließend praktizierte er als Zahnarzt in Göttingen und Plauen. In Plauen war Zimmermann von 1934 bis 1937 als Kreisjägermeister tätig. Er bekleidete 1937 den Rang eines NSFK-Gruppenführers und leistete nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges Militärdienst.

Zimmermann trat am 11. September 1941 im Nachrückverfahren für den verstorbenen Abgeordneten Hermann Groine als Abgeordneter in den nationalsozialistischen Reichstag ein, in dem er bis zum Ende der NS-Herrschaft im Frühjahr 1945 den Wahlkreis 29 (Leipzig) vertrat.

Otto Zimmermann war verheiratet mit Gertrud Zimmermann, geborener Wolter. Aus der Ehe ging der 1930 in Plauen geborene Diplom-Ingenieur Roland A. Zimmermann hervor, der Geschäftsführer der Cremer-Gruppe (bis 1975), Vorstandsmitglied der Otavi Mining Company in Johannesburg (bis 1981) und als Unternehmensberater 1982 Vertragspartner der Internationen Unternehmens- und Personalberatung Kienbaum in Südafrika wurde.<ref>Zimmermann, Roland A. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1388.</ref>

Schriften

  • Über Versuche der Rekonstruktion der Physiognomie auf den Schädel mit Berücksichtigung der Kiefergestaltung und deren Sichtbarwerden bei den Rekonstruktionen, s. l. 1922. (Dissertation)

Literatur

  • Erich Stockhorst: 5000 Köpfe. Wer war was im 3. Reich. Arndt, Kiel 2000, ISBN 3-88741-116-1 (Unveränderter Nachdruck der ersten Auflage von 1967).
  • E. Kienast (Hg.): Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode, R. v. Decker’s Verlag, G. Schenck, Ausgabe Juni 1943, Berlin

Einzelnachweise

<references />

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