Oststadt-Stadion
| Oststadtstadion
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Oststadtstadion Hannover | ||||||
| Oststadt-Stadion Hannover | ||||||
| Daten | ||||||
| Ort | Langenforther Straße Deutschland 30657 Hannover, Deutschland | |||||
| Koordinaten | 52° 25′ 9,1″ N, 9° 47′ 37,3″ O
{{#coordinates:52,419181|9,793689|primary
|
dim=250 | globe= | name= | region=DE-NI | type=building
}} |
| Eigentümer | OSV Hannover<ref name="SLH">Karl-Heinz Grotjahn M.A.: Oststadt-Stadion. In: Stadtlexikon Hannover, S. 491f.</ref> | |||||
| Eröffnung | 1955<ref name="SLH" /> | |||||
| Renovierungen | 2010 | |||||
| Abriss | Teilabriss 2023 (Tribüne) | |||||
| Oberfläche | Naturrasen | |||||
| Kapazität | 8000 Plätze<ref name="SLH" /> | |||||
| Heimspielbetrieb | ||||||
| Veranstaltungen | ||||||
| Lage | ||||||
|
| ||||||
Das Oststadt-Stadion<ref name="HGBl. 60">Christian Wolter: Das Oststadt-Stadion - zwei Jahre im Profi-Fußball, in ders.: Zur Geschichte der Fußballstadien in Hannover. In: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge 60 (2006), S. 5ff., 36–41</ref> oder auch Oststadtstadion ist ein Fußballstadion im Stadtteil Bothfeld der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Es ist die Heimspielstätte des Fußballvereins OSV Hannover.
Geschichte
Das Stadion wurde im Jahr 1955 ursprünglich als Spielplatz des OSV Hannover eingeweiht. Gut eineinhalb Jahrzehnte später wurde die Anlage 1971 Teil der damals neuen Bezirkssportanlage Bothfeld; in der Folge wurde das Fassungsvermögen des Stadions auf rund 8000 Zuschauerplätze erweitert.<ref name="SLH"/>
1972 wurde eine hölzerne Tribüne für Stehplätze aufgestellt<ref name="SLH" />, die zuvor im Stadion Rote Erde in Dortmund stand.
Die Holztribüne diente zuvor als Hilfstribüne im Stadion Rote Erde in Dortmund. Nach der Eröffnung des Westfalenstadions im Jahr 1974 wurde sie dort nicht mehr benötigt und wurde im Oststadtstadion wieder aufgebaut, während das zugehörige Dach im Rudolf-Kalweit-Stadion des SV Arminia Hannover installiert wurde. Die Tribüne bietet 450 Sitzplätze.<ref>osvhannover.org: Unser Oststadtstadion, abgerufen am 11. Mai 2018.</ref> Im März 2010 wurde die Tribüne durch einen Brand schwer beschädigt, wobei ein Sachschaden von etwa 200.000 € entstand.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tribüne des OSV-Hannover gerät in Brand ( des Vorlage:IconExternal vom 9. Februar 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., HAZ vom 22. März 2010</ref> Nach der Neuerrichtung des Daches und einiger Tribünenteile wurde bereits im Juli 2010 die Wiedereröffnung des Stadions gefeiert; zu diesem Anlass trat der VfL Wolfsburg gegen den OSV Hannover an.<ref>OSV Hannover trifft auf VfL Wolfsburg</ref> 2023 wurde die Holztribüne wegen Einsturzgefahr gesperrt. Da sie einem Gutachten zufolge weder gebrauchs- noch sanierungsfähig war,<ref>Andreas Voigt: OSV Hannover: Stadt sperrt die verfaulte Holztribüne in Bothfeld in HAZ vom 13. September 2023</ref> wurde sie noch 2023 abgerissen. Das Dach, auf dem sich eine Solaranlage befindet, wurde erhalten.
2015 war das Stadion ein Austragungsort der Eurodeaf, der Fußball-Europameisterschaft der Gehörlosen.<ref>eurodeaf2015.eu: Stadien der Eurodeaf 2015</ref>
Literatur
- Christian Wolter: Das Oststadt-Stadion – zwei Jahre im Profi-Fußball, in ders.: Zur Geschichte der Fußballstadien in Hannover. In: Hannoversche Geschichtsblätter, Neue Folge 60 (2006), S. 5ff., 36–41
Weblinks
- europlan-online.de: Oststadtstadion - Hannover
- groundhopping.de: Besucherbericht von 2008
- transfermarkt.de: Besucherbericht von 2020
Einzelnachweise
<references />