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Osteoradionekrose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Radionekrose anderweitig nicht klassifiziert | Eintrag fehlt }}
K10.2 Entzündliche Zustände der Kiefer
Inkl.: Osteoradionekrose
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Eine Osteoradionekrose (engl. osteoradionecrosis, Abkürzung ORN) ist eine spezielle Form einer Strahlennekrose, die zu den aseptischen Knochennekrosen gezählt wird. Osteoradionekrosen sind Knochennekrosen, die durch die Einwirkung von ionisierender Strahlung in höheren Dosen entstehen können. In den meisten Fällen handelt es sich um eine schwerwiegende Komplikation nach einer Strahlentherapie.

Beschreibung

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, PDF}}).</ref>
Datei:Osteoradionecrosis 04.jpg
Röntgenaufnahme derselben Patientin mit beidseitiger Hüftprothese.<ref name="PMID20066055" />

Die für den Knochenaufbau verantwortlichen Zellen, die Osteoblasten, sowie die Blutgefäße im Knochen und dessen kollagenes Gerüst, können durch ionisierende Strahlung ab einer Dosis von etwa 40 Gray so stark geschädigt werden, dass sich eine Knochennekrose bilden kann. Die Zeit zwischen der Bestrahlung und dem Auftreten einer Osteoradionekrose, die sogenannte Latenzzeit, beträgt durchschnittlich 11 bis 15 Monate. Es sind aber auch Extremfälle von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren in der Literatur beschrieben.<ref name="freyschmidt" />

Potentiell von einer Osteoradionekrose gefährdet sind die Knochen, die in der unmittelbaren Nähe des Zielorgans der Strahlentherapie liegen. So kann beispielsweise eine Radiatio eines Nierenzellkarzinoms zu einer Osteoradionekrose der Lendenwirbel führen. Bei gynäkologischen Tumoren sind die Beckenknochen, bei Kopf-Hals-Tumoren beispielsweise der Unter- oder Oberkiefer, bei Brustkrebs die Rippen und Knochen des Schultergürtels gefährdet.<ref name="freyschmidt" />

Osteoradionekrosen haben eine langsame Progression. Dabei werden sie im Laufe der Zeit immer umfangreicher und schmerzhafter. Unbehandelt können sie zu Infektionen und pathologische Frakturen führen.<ref name="PMID21743407">J. Silvestre-Rangil, F. J. Silvestre: Clinico-therapeutic management of osteoradionecrosis: a literature review and update. (PDF; 463 kB). In: Medicina oral, patología oral y cirugía bucal. Band 16, Nummer 7, November 2011, S. e900–e904, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1698-6946|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}. PMID 21743407.</ref> Die durch die Osteoradionekrosen entstandenen Schäden sind im Normalfall irreversibel.<ref name="PMID17395040">S. Delanian, J. L. Lefaix: Current management for late normal tissue injury: radiation-induced fibrosis and necrosis. In: Seminars in Radiation Oncology. Band 17, Nummer 2, April 2007, S. 99–107, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1053-4296|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}. doi:10.1016/j.semradonc.2006.11.006. PMID 17395040. (Review).</ref>

Bei Osteoradionekrosen im Unterkiefer (Mandibula), die nach der Bestrahlung von Tumoren im Mundrachen entstehen können, ist die Infektionsgefahr durch die in diesem Bereich vorhandene Mundflora besonders hoch.<ref name="freyschmidt" />

Die genaue Pathogenese der Osteoradionekrosen ist noch nicht vollständig geklärt. Eine Theorie geht davon aus, dass mikrovaskuläre Thrombosen, die durch Zerstörung des Endothels und Entzündungsprozesse hervorgerufen werden, zu einer Knochen- und Gewebenekrose führen. Das Endothel und die Entzündungsprozesse werden dabei durch Freie Radikale hervorgerufen, die durch die ionisierende Strahlung erzeugt werden. Hinzu kommen noch Risikofaktoren wie Tabak- und Alkoholmissbrauch sowie chirurgische Eingriffe. Dieser Theorie entsprechend senkt die Gabe von steroidalen Entzündungshemmern vor und nach der Strahlentherapie das Risiko einer Osteoradionekrose.<ref name="PMID20457536">C. Madrid, M. Abarca, K. Bouferrache: Osteoradionecrosis: an update. In: Oral oncology. Band 46, Nummer 6, Juni 2010, S. 471–474, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1368-8375|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}. doi:10.1016/j.oraloncology.2010.03.017. PMID 20457536. (Review).</ref>

Häufigkeit

Die Inzidenz und die Wahrscheinlichkeit von Osteoradionekrosen ist von vielen Faktoren abhängig. Neben der Dosis, der Größe des bestrahlten Gewebevolumens, der Art des Knochens (Röhrenknochen, platte Knochen, spongiöse oder kompakte Knochen etc.) und der Fraktionierung spielt beispielsweise auch die Knochendichte eine wichtige Rolle. So erhöht sich beispielsweise die Wahrscheinlichkeit einer Osteoradionekrose bei Patienten mit Osteoporose signifikant.<ref name="freyschmidt" />

Die Inzidenz für eine Osteoradionekrose innerhalb von fünf Jahren nach der Strahlentherapie liegt nach einer Bestrahlung im Beckenbereich (im Wesentlichen zur Radatio gynäkologischer Tumoren) bei bis zu 11 %<ref name="wannenmacher1">J. Bahnsen, G. Hänsgen u. a.: Weibliches Becken. In: M. Wannenmacher, J. Debus, F. Wenz (Hrsg.): Strahlentherapie. Springer, 2006, ISBN 3-540-22812-8, S. 630. {{#if: ejstqjhkOAAC | {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: ejstqjhkOAAC ||1}} | <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA630|&pg=630}}{{#if:|&q=}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:|&q=}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|{{{Linktext}}}}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: ejstqjhkOAAC |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=ejstqjhkOAAC |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= }}{{#if:|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|{{{Linktext}}}}}|}}}}</ref> und am Unterkiefer zwischen 5 und 10 %<ref name="wannenmacher2">D. Thönnessen, H. Hof u. a.: Kopf-Hals-Tumoren. In: M. Wannenmacher, J. Debus, F. Wenz (Hrsg.): Strahlentherapie. Springer, 2006, ISBN 3-540-22812-8, S. 412. {{#if: ejstqjhkOAAC | {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: ejstqjhkOAAC ||1}} | <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA412|&pg=412}}{{#if:|&q=}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:|&q=}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|{{{Linktext}}}}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: ejstqjhkOAAC |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=ejstqjhkOAAC |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= }}{{#if:|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|{{{Linktext}}}}}|}}}}</ref>

In der Anfangszeit der Strahlentherapie waren Knochennekrosen relativ häufig. Mit der Verbesserung der Bestrahlungstechniken nahm die Häufigkeit ab den 1970er Jahren deutlich ab, nimmt aber seit den 1990er Jahren wieder etwas zu. Eine mögliche Ursache für diese Zunahme ist die Kombination Chemotherapie–Strahlentherapie.<ref name="freyschmidt">J. Freyschmidt: Skeletterkrankungen: Klinisch-radiologische Diagnose und Differentialdiagnose. Ausgabe 3, Springer, 2008, ISBN 3-540-45529-9, S. 140. {{#if: Up44FPR423cC | {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: Up44FPR423cC ||1}} | <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA140|&pg=140}}{{#if:|&q=}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:|&q=}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|{{{Linktext}}}}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: Up44FPR423cC |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=Up44FPR423cC |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= }}{{#if:|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|{{{Linktext}}}}}|}}}}</ref>

Diagnose

Osteoradionekrosen lassen sich röntgenologisch als unscharf begrenzte dichte Knochentrümmer gut erkennen. Dadurch können sie von Knochenmetastasen unterschieden werden. Bei gemischt osteoplastischen/osteolytischen Knochenmetastasen ist die Differentialdiagnose deutlich schwieriger.<ref name="freyschmidt" /> Eine Knochenszintigraphie kann hier zur Klärung des Befundes beitragen. Maximale Diagnosesicherheit bietet eine Knochenbiopsie.<ref name="freyschmidt" />

Prophylaxe und Therapie

Die akuten und chronischen Entzündungsprozesse einer Osteoradionekrose werden meist mit steroidalen Entzündungshemmern behandelt. Werden diese Entzündungshemmer vor und unmittelbar nach einer Strahlentherapie prophylaktisch verabreicht, so kann das Risiko einer Osteoradionekrose gesenkt werden. Darüber hinaus wird die Verabreichung von Pentoxifyllin und eine antioxidative Behandlung, beispielsweise mit Superoxiddismutase und Tocopherol (Vitamin E), empfohlen.<ref name="PMID17395040" />

Im Kieferbereich kann das Risiko für eine Osteoradionekrose durch eine gründliche Zahnsanierung vor dem Beginn der Strahlentherapie deutlich gesenkt werden.<ref name="wannenmacher3">M. Wannenmacher, J. Debus, F. Wenz: Allgemeine Grundlagen. In: M. Wannenmacher, J. Debus, F. Wenz (Hrsg.): Strahlentherapie. Springer, 2006, ISBN 3-540-22812-8, S. 7. {{#if: ejstqjhkOAAC | {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: ejstqjhkOAAC ||1}} | <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA7|&pg=7}}{{#if:|&q=}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:|&q=}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|{{{Linktext}}}}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: ejstqjhkOAAC |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=ejstqjhkOAAC |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= }}{{#if:|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|{{{Linktext}}}}}|}}}}</ref>

Der therapeutische Nutzen der Hyperbaren Oxygenierung (HBO) bei Osteoradionekrosen wird kontrovers diskutiert.<ref name="PMID15994160">G. Laden: Hyperbaric oxygen therapy for radionecrosis: clear advice from confusing data. In: Journal of Clinical Oncology. Band 23, Nummer 19, Juli 2005, S. 4465; author reply 4466–4465; author reply 4468, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0732-183X|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}. doi:10.1200/JCO.2004.00.9829. PMID 15994160.</ref> Neben Studien, die eine positive Wirkung beschreiben,<ref name="PMID20347191">R. J. Shaw, J. Dhanda: Hyperbaric oxygen in the management of late radiation injury to the head and neck. Part I: treatment. In: British Journal of Oral & Maxillofacial Surgery. Band 49, Nummer 1, Januar 2011, S. 2–8, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1532-1940|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}. doi:10.1016/j.bjoms.2009.10.036. PMID 20347191. (Review).</ref> gibt es Studien, die dieser Behandlungsoption keinen positiven Effekt bescheinigen.<ref name="PMID15520052">D. Annane, J. Depondt u. a.: Hyperbaric oxygen therapy for radionecrosis of the jaw: a randomized, placebo-controlled, double-blind trial from the ORN96 study group. In: Journal of Clinical Oncology. Band 22, Nummer 24, Dezember 2004, S. 4893–4900, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0732-183X|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}. doi:10.1200/JCO.2004.09.006. PMID 15520052.</ref>

Medizingeschichte

Datei:James Ewing.jpg
James Ewing (1866–1943)

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Der US-amerikanische Pathologe James Ewing beobachtete 1926 als Erster Knochenveränderungen infolge einer Strahlentherapie,<ref>J. Ewing: Radiation osteitits. In: Acta Radiologica. Band 6, 1926, S. 399–412.</ref> die er als radiation osteitis (dt. ‚Strahlenostitis‘ oder Radioosteomyelitis; heute: Osteoradionekrose) bezeichnete.<ref name="PMID20843728">A. S. Jacobson, D. Buchbinder u. a.: Paradigm shifts in the management of osteoradionecrosis of the mandible. In: Oral oncology. Band 46, Nummer 11, November 2010, S. 795–801, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1368-8375|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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}}. doi:10.1016/j.oraloncology.2010.08.007. PMID 20843728. (Review).</ref> Lange Zeit ging man davon aus, dass durch die Bestrahlung eine bakterielle Infektion im Knochen bewirkt wird, die letztlich zur Strahlennekrose führt. Erst 1983 stellte Robert E. Marx fest, dass die Osteoradionekrose eine strahleninduzierte aseptische Knochennekrose ist.<ref name="PMID6572704">R. E. Marx: Osteoradionecrosis: a new concept of its pathophysiology. In: Journal of oral and maxillofacial surgery. Band 41, Nummer 5, Mai 1983, S. 283–288, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|0278-2391|0}}{{#ifeq:1|0|[!] }}{{#ifeq:0|1

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Weiterführende Literatur

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  • P. Kouyoumdjian, O. Gille u. a.: Cervical vertebral osteoradionecrosis: surgical management, complications and flap coverage–a case report and brief review of the literature. In: European spine journal. Band 18 Suppl 2, Juli 2009, S. 258–264, {{#invoke:URIutil|{{#ifeq:1|1|linkISSN|targetISSN}}|1432-0932|0}}{{#ifeq:1|0|[!]

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}}. doi:10.1007/s00586-009-0950-8. PMID 19340464. }} PMC 2899554 (freier Volltext{{#if:|, PDF}}). (Review).

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}}. doi:10.1016/j.ijrobp.2005.10.021. PMID 16458773. (Review).

Einzelnachweise

<references />

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