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Oschietzko

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Oschietzko
Osiecko
Vorlage:Platzhalterbild
Oschietzko Osiecko (Polen)
Oschietzko
Osiecko (Polen)
Oschietzko
Osiecko
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Oppeln
Powiat: Olesno
Gmina: Zembowitz
Geographische Lage: 50° 48′ N, 18° 23′ OKoordinaten: 50° 47′ 45″ N, 18° 23′ 3″ O
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Einwohner:
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OOL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice
Datei:Osiecko (woj. opolskie).jpg
Ortsbild
Datei:Osiecko (woj. opolskie)2.jpg
Blick auf Oschietzko

Oschietzko (polnisch: Osiecko) ist eine Ortschaft in Oberschlesien. Oschietzko liegt in der Landgemeinde Zembowitz (Zębowice) im Powiat Oleski (Kreis Rosenberg O.S.) in der polnischen Woiwodschaft Oppeln.

Geografie

Geografische Lage

Oschietzko liegt vier Kilometer nordöstlich vom Gemeindesitz Zembowitz, elf Kilometer südlich von der Kreisstadt Olesno (Rosenberg O.S.) und 35 Kilometer östlich von der Woiwodschaftshauptstadt Opole.

Nachbarorte

Nachbarorte von Oschietzko sind im Süden Poscholkau (Poczołków) und Frei Kadlub (Kadłub Wolny) und im Südwesten Schiedlisk (Siedliska) und Pruskau (Prusków).

Geschichte

1783 hatte der Ort, der damals Osßiezko geschrieben wurde und dem Herrn von Ziemietzky gehörte, ein herrschaftliches Vorwerk, vier Bauern, acht Gärtner und 119 Einwohner.<ref name="Tramp">Vgl. Johann Ernst Tramp: Beyträge zur Beschreibung von Schlesien, Band 2, Brieg 1783</ref> 1865 war der Ort nach Zembowitz eingepfarrt und nach Frei Kadlub eingeschult.<ref name="Triest">Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865</ref>

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 65 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 54 für die Zugehörigkeit zu Polen.<ref>Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Literatur, <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tabelle in digitaler Form (Memento vom 13. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Oschietzko verblieb beim Deutschen Reich. 1925 hatte der Ort 208 Einwohner. 1933 lebten im Ort 152 Einwohner. Am 27. April 1936 wurde der Ort in Lichtenrode umbenannt. Am 1. April 1939 wurde Lichtenrode nach Freihöfen eingemeindet. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Rosenberg O.S.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen und in Osiecko umbenannt. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Oppeln und seit 1999 gehört er zum wiedergegründeten Powiat Oleski. Am 23. Oktober 2007 wurde in der Gemeinde Zembowitz, der Oschietzko angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Am 19. November 2008 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Oschietzko.

Weblinks

Commons: Oschietzko – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Frei Kadlub (Kadłub Wolny) | Kneja (Knieja) | Lenke (Łąka) | Oschietzko (Osiecko) | Poscholkau (Poczołków) | Pruskau (Prusków) | Radau (Radawie) | Schiedlisk (Siedliska) | Zembowitz (Zębowice)

Vorlage:Klappleiste/Ende