Opuntia littoralis
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| Opuntia littoralis | ||||||||||||
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| Datei:Opuntia littoralis ssp littoralis 1.jpg
Opuntia littoralis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Opuntia littoralis | ||||||||||||
| (Engelm.) Cockerell |
Opuntia littoralis ist eine Pflanzenart in der Gattung der Opuntien (Opuntia) aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton littoralis stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚Litoral‘<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 138.</ref> Englische Trivialnamen sind „Coastal Prickly Pear“ und „Sprawling Prickly Pear“.
Beschreibung
Opuntia littoralis wächst strauchig, ist ausgespreizt bis etwas aufrecht, erreicht Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimeter und wird bis zu 1 Meter und mehr breit. Die glauk-grünen, verkehrt eiförmigen bis elliptischen bis kreisrunden Triebabschnitte sind 7 bis 30 Zentimeter lang und 5 bis 10 Zentimeter breit. Die Areolen stehen 1,5 bis 3 Zentimeter voneinander entfernt. Die gelben, ockerlichen oder braunen Glochiden sind bis zu 4,5 Millimeter lang. Es sind ein bis elf ausgebreitete bis zurückgebogene, gerade bis gebogene, braune, ockerliche, graue oder gelbe Dornen vorhanden, die selten auch fehlen. Die Dornen sind 2,5 bis 7 Zentimeter lang.
Die Blüten sind gelb mit einer roten oder magentafarbenen Basis oder gelegentlich rosapurpurfarben oder magentafarben. Sie erreichen eine Länge von 5 bis 7,5 Zentimeter und ebensolche Durchmesser. Die verkehrt eiförmigen rötlichen bis rötlich purpurfarbenen Früchte sind fleischig. Sie sind bis zu 4 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von 2,5 bis 3,8 Zentimeter auf.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Opuntia littoralis ist in den Vereinigten Staaten im Süden des Bundesstaates Kalifornien sowie in den mexikanischen Bundesstaaten Baja California und Baja California Sur in Höhenlagen von 10 bis 400 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Opuntia engelmannii var. littoralis erfolgte 1876 durch George Engelmann.<ref>W. H. Brewer: Geological Survey of California. Botany. Band 1, 1876, S. 248 (online).</ref> Theodore Dru Alison Cockerell erhob die Varietät 1905 in den Rang einer Art.<ref>T. D. A. Cockerell: The Bees of Southern California – VII. In: Bulletin of the Southern California Academy of Sciences. Band 4, 1905, S. 15 (online).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Opuntia lindheimeri var. littoralis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) J.M.Coult. (1896), Opuntia engelmannii f. littoralis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) Schelle (1907), Opuntia ×occidentalis var. littoralis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) Parish (1925) und Opuntia occidentalis var. littoralis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Engelm.) Parish ex Jeps. (1925).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt. Die Entwicklung der Populationen wird als stabil angesehen.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2014.3. Eingestellt von: Pinkava, D.J., Puente, R. & Baker, M., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 464–465.
Einzelnachweise
<references />