Zum Inhalt springen

Oidheadh Chlainne Lir

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Ler swans Millar.jpg
Lir und die Schwäne

Oidheadh Chlainne Lir ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=de|SCRIPTING=Latn|SERVICE=deutsch}}) ist eine Legende, die in Irland zum Allgemeingut zählt. Sie gehört mit Aided Chlainne Tuirenn ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=de|SCRIPTING=Latn|SERVICE=deutsch}}) und Longas mac nUislenn ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=de|SCRIPTING=Latn|SERVICE=deutsch}}) zu den tragischen irischen Geschichten.

Inhalt

Lir liebt seine vier Kinder aus der ersten Ehe mit Aobh so sehr, dass ihre Stiefmutter Aoife vor Eifersucht wahnsinnig wird. Eines Tages verwandelt sie die Kinder am Lough Derravaragh in Schwäne, die 900 Jahre lang auf verschiedenen Gewässern Irlands ihr Dasein fristen müssen. Kaum hat sie den Zauber ausgesprochen, wird sie von Gewissensbissen gequält und schenkt den Schwänen die Gabe des überirdisch schönen Gesangs.

Lir verfügt, dass in Irland kein Schwan getötet werden dürfe. Das Ende der 900-Jahre-Frist fällt mit der Ankunft des Christentums zusammen. Die Kinder gewinnen ihre menschliche Gestalt zurück, waren jedoch gealtert und sterben kurz darauf. In einer volkstümlichen Version sollen sie erlöst werden, wenn eine Frau aus dem Süden Irlands einen Mann aus dem Norden heiratet.

Wirkung

Datei:Children of Lir.jpg
Skulptur von Oisín Kelly

Das Motiv der vier Schwäne findet sich in der Malerei, auf Pub-Schildern und Wandteppichen, als Broschen, auf Briefmarken, als Glasmalerei im Franziskanerkloster von Multyfarnham und im Ulster Museum von Belfast, sowie als Skulptur auf einem Platz in Castlepollard. Die berühmteste Darstellung ist die Skulptur „Lirs Kinder“ (The Children of Lir) von Oisín Kelly (1915–1981) im Garden of Remembrance, dem Denkmal für den Osteraufstand von 1916, in Dublin. Die drei großen Windräder auf Rathlin Island heißen nach den Schwanenjungen Aedh, Conn und Fiachra. Die heute vorliegende Erzählung stammt nach sprachlichen Merkmalen aus dem 15. oder 16. Jahrhundert, ist also eine verhältnismäßig junge Überarbeitung alter Motive.

Der irische Komponist Hamilton Harty schuf 1938 die Tondichtung The Children of Lir.

Literatur

  • Sylvia Botheroyd: Irland – Mythologie in der Landschaft: ein Reise- und Lesebuch. Häusser-Verlag, Darmstadt 1997, ISBN 3-89552-034-9. S. 57 ff

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:Children of Lir|Children of Lir|Oidheadh Chlainne Lir}}|uselang=de}} Commons: {{#if:Oidheadh Chlainne Lir|Oidheadh Chlainne Lir|{{#if:Children of Lir|Children of Lir|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if: Children of Lir

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|children of lir|9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Siehe auch