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Oglio

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Der Oglio (Vorlage:LmoS) ist ein linker Nebenfluss des Po in Italien. Mit einer Länge von 280 km ist er nach dem Adda der zweitlängste und nach Einzugsgebiet nach Adda und Ticino der drittgrößte Fluss der Lombardei.<ref>Giuseppe Caraci: Oglio. In: Enciclopedia Italiana. Band 25: Novg–Palen. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1935.</ref> Er durchfließt – in südwestlicher Richtung – das Valcamonica und den Iseosee, den er speist.

Etymologie

Der Fluss ist als Ollius bereits in der Naturalis historia von Plinius dem Älteren erwähnt. Diese Namensform behielt er noch in der Spätantike und im Frühmittelalter bei, wie ihn auch der Geograph Anonymus Ravennatis noch im 7. Jahrhundert bezeichnete. In den folgenden zwei Jahrhunderten tauchten die Formen Olleum, Olleo und zuletzt Ogium auf. Der Ursprung des Hydronyms ist umstritten. Nach Dante Olivieri hat der Name keltische*ol (= groß) – oder indoeuropäische Wurzeln – *olo (= alles).<ref>Dizionario di Toponomastica: Storia e significato dei nomi geografici italiani. S. 451.</ref>

Literatur

  • Giuseppe Caraci: Oglio. In: Enciclopedia Italiana. Band 25: Novg–Palen. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1935.
  • Oglio. In: Antonio Fappani: Enciclopedia Bresciana. Band 10: Morg–Ol. La voce del popolo, Brescia 1993, S. 347.
  • Dizionario di Toponomastica: Storia e significato dei nomi geografici italiani. Garzanti, Mailand 1996, ISBN 88-11-30500-4.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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