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Ocoliș (Alba)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ocoliș
Alsóaklos
Datei:ROU AB Ocolis CoA.png
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(479) 46° 29′ N, 23° 28′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(479) 46° 28′ 35″ N, 23° 28′ 5″ O
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dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 450 m
Fläche: 85,79 km²
Einwohner: 479 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 6 Einwohner je km²
Postleitzahl: 517525
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 26. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Ocoliș, Lunca Largă, Runc, Vidolm
Bürgermeister : Alin-Alexandru Jucan (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 152
loc. Ocoliș, jud.Alba, RO–517525
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Ocoliș (veraltet Ocolișul Mare; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) oder Nagyaklos)<ref>Arcanum Kézikönyvtár: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.com, abgerufen am 29. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist eine rumänische Gemeinde im Kreis Alba in der Region Siebenbürgen.

Geographische Lage

Datei:Ocolis jud Alba.png
Lage der Gemeinde Ocoliș im Kreis Alba

Die Gemeinde Ocoliș liegt im Norden des Kreises Alba links des Arieș – eines rechten Zuflusses des Mureș (Mieresch) – im Apuseni-Gebirge, zwischen den Teilgebirgen Trascău und Muntele Mare. Einen Kilometer vom Drum național 75 entfernt, liegt der Ort Ocoliș etwa 30 Kilometer südwestlich der Stadt Turda (Kreis Cluj); die Kreishauptstadt Alba Iulia (Karlsburg) liegt 45 Kilometer (Luftlinie) südlich von Ocoliș entfernt. Ocoliș ist Teil des historischen Motzenlandes.

Geschichte

Nach Berichten von Rudolf Münsterberg und Johann Oehler von 1902<ref>Rudolf Münsterberg, Johann Oehler: Antike Denkmäler in Siebenbürgen. In: Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien 1902, Beiblatt Sp. 93–136, hier Sp. 104 (Digitalisat).</ref> und G. Téglás, wurden archäologische Funde auf dem Gebiet der Gemeinde (im eingemeindeten Dorf Vidolm) in Verbindung mit der Römerzeit gebracht.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Vidolm, abgerufen am 26. März 2010 (rumänisch).</ref>

Der Ort Ocoliș, ein ehemaliges rumänisches Hörigendorf, das zur Gemeinde Rimetea (Eisenburg) gehörte,<ref name="rhbsb">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2, S. 138.</ref> – wurde erstmals 1408 unter der ungarischen Bezeichnung Aklos urkundlich erwähnt.<ref name="ocol"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ocoliș (Memento vom 13. April 2010 im Internet Archive).</ref>

Die Bewohner leben heute vorwiegend von der Viehzucht, Forstwirtschaft und vom Abbau von Dazit.

Die durch den Ort führende Schmalspurbahn Turda–Abrud (93 Kilometer) wurde 1912 in Betrieb genommen und 1998 stillgelegt.<ref>Bilder der Schmalspurbahn zwischen Turda und Abrud, auf YouTube</ref> Der Bahnhof und eine Brücke der Bahn auf dem Areal der Gemeinde sind seit 2006 denkmalgeschützt.<ref>Amtsblatt Rumäniens vom 18. Mai 2006.</ref>

Bevölkerung

1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 1770 Einwohner; 1764 davon waren Rumänen und sechs Roma. 1941 wurde mit 1883 die größte Bevölkerungszahl, auch gleichzeitig die der Rumänen (1870) registriert. Die höchste Anzahl der Ungarn (22) wurde 1920, der Roma 1850 ermittelt. Bei der Volkszählung 1890 wurde im eingemeindeten Dorf Vidolm (ung. Vidaly) ein Deutscher registriert. Die Einwohnerzahl (1412 im Jahr 1977) nahm in den letzten Jahrzehnten deutlich ab; 2002 lebten in der Gemeinde noch 846 Menschen.<ref>Volkszählung, 1852–2011 (ungarisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Commons: Ocoliș – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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