Oberschlundganglion
Das Oberschlundganglion (Supraösophagealganglion) ist bei Gliederfüßern wie Insekten, Krebsen, Spinnentieren und anderen Tieren mit einem Strickleiternervensystem (z. B. Bärtierchen und Regenwürmern) der größte Nervenknoten (Ganglion) des zentralen Nervensystems (ZNS). Es entspricht in seiner Funktion etwa dem Gehirn bei Wirbeltieren und Kopffüßern und befindet sich im Kopf (Deutocephalon) bzw. bei Spinnen und Skorpionen in der Kopfbrust oberhalb der Speiseröhre (d. h. supraösophagial). Durch zwei Nervenstränge (Schlundkonnektive) ist es mit dem Unterschlundganglion (Subösophagealganglion) verbunden.
(A Termite, B Schwimmkäfer, C Fliege)
1 Oberschlundganglion
2 Unterschlundganglion
3 anderer Nervenknoten
Aufbau
Das Oberschlundganglion besteht aus einem großen Protocerebrum als vorderstem Teil und den nachfolgen Deutocerebrum und Tritocerebrum. Diese drei Teile können je nach Gattung mehr oder weniger ausgeprägt, reduziert oder verwachsen sein.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Das Protozerebrum ist mit den Augen (Facettenaugen und Ocelli) verbunden. Dabei ist der Optische Lappen (Lobus opticus, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) als visuelles Zentrum des Gehirns direkt mit den Augen verbunden.<ref name=NC>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Nervous System.] In: General Entomology course at North Carolina State University. Department of Entomology NC State University, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. März 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Protozerebrum, auf: Spektrum.de, Lexikon der Neurowissenschaft</ref> Zum Protozerebrum gehören die Pilzkörper (u. a. für die olfaktorische Wahrnehmung) sowie die Protocerebralbrücke (Pons protocerebralis), der Zentralkörper (Corpus centrale, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und die Ventralkörper.<ref>Oberschlundganglion, auf: Spektrum.de, Lexikon der Biologie</ref>
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Das Deutocerebrum verarbeitet die sensorischen Informationen von den Fühlern.<ref name=NC /><ref name="AR1146">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> Es besteht aus zwei Teilen, dem Fühlerlappen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) und dem Dorsallappen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).<ref name="AR1146" /><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Invertebrate Brain Platform.] RIKEN BSI Neuroinformatics Japan Center, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>--><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Deutocerebrum.] Flybrain, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 23. März 2020. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung (auf arizona.edu)</ref> Der Dorsallappen enthält auch Motoneuronen, die die Fühlermuskulatur steuern.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Deutocerebrum.] Invertebrate Brain Platform, Japan, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="AR1146" /> Chelicerata haben wegen ihrer fehlenden Fühler ein sehr reduziertes oder fehlendes Deutocerebrum.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Das Tritocerebrum integriert sensorische Eingaben aus den beiden vorhergehenden Ganglienpaaren.<ref name=NC /> Die Lappen des Tritocerebrums spalten sich, um die Speiseröhre zu umgehen und das Ganglion subösophagealis zu beginnen. Das Tritocerebrum kann teilweise mit dem Unterschlundganglion verschmolzen sein.
Siehe auch
- Syncerebrum (Evolution des Oberschlundganglions)
Literatur
- Bernhard Klausnitzer: Insecta (Hexapoda), Insekten. In: Wilfried Westheide, Reinhard Rieger (Hrsg.): Spezielle Zoologie. Teil 1: Einzeller und Wirbellose Tiere. Gustav Fischer, Stuttgart u. a. 1996, ISBN 3-437-20515-3, S. 608 und 613.
Weblinks
- Moritz Pompl: Geh-Hirn, auf SZ.de
Einzelnachweise
<references />