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Oberndorf (Kraftsdorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Oberndorf
Gemeinde Kraftsdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(325)&title=Oberndorf 50° 53′ N, 11° 54′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(325) 50° 53′ 17″ N, 11° 53′ 40″ O
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Höhe: 324 m
Fläche: 2,94 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Oberndorf, Gemeinde Kraftsdorf. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref>
Einwohner: ca. 325 (15. Mai 2022) HW<ref name="EZ2022">Oberndorf: Ortsteil von Kraftsdorf. (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für "Ortslagen" berechnet). In: www.citypopulation.de - Population Statistics. Online-Dienst für Statistiken, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Postleitzahl: 07586
Vorwahl: 036606
Datei:KD Oberndorf.png
Karte
Lage von Oberndorf in Kraftsdorf
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Oberndorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Kraftsdorf im Landkreis Greiz in Thüringen. Die Ortsteile Kraftsdorf, Harpersdorf und Oberndorf bilden eine Ortschaft nach der Thüringer Kommunalordnung und haben damit eine Ortschaftsverfassung mit Ortschaftsrat und Ortschaftsbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 4,6 MB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Kraftsdorf, abgerufen im Januar 2026.</ref>

Geografie

Oberndorf liegt westlich von Kraftsdorf unmittelbar an der Grenze zum Saale-Holzland-Kreis und kurz vor Hermsdorf. Die Landesstraße 1070 von Gera nach Hermsdorf verläuft ansteigend durch das Tal der Erlbaches, dessen Quelle in der Gemarkung von Oberndorf entspringt. Dort ist auch die Wasserscheide Saale/Weiße Elster. Östlich von Oberndorf verläuft die Bahnstrecke Weimar–Gera. Die Gemarkung des Ortes befindet sich im Buntsandsteingebiet und besitzt eine Höhenlage von 325 bis 350 Meter über NN. Nördlich der Feldflur verläuft die Bundesautobahn 4.

Geschichte

Am 1. Dezember 1433 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 208.</ref> Früher mussten zwölf Bauern für das Kloster Lausnitz Frondienst leisten. Der Ort gehörte zum wettinischen Kreisamt Eisenberg, welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener Ernestinischer Herzogtümer stand. 1826 kam der Ort mit dem Südteil des Kreisamts Eisenberg und der Stadt Eisenberg vom Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Ab 1920 gehörte er zum Freistaat Thüringen.

Die Oberndorfer Kirche wurde schon 1400 erbaut. 1776 musste sie wegen Baufälligkeit wieder abgebrochen werden. 1904 brannte sie wegen Blitzschlag ab und wurde schon 1905 wieder eingeweiht. Oberndorf war Besitzer eines Wasserturmes, der um 1990 stillgelegt wurde. Im Ort sind Bauern für die Landwirtschaft und Holzbearbeitung tätig.<ref>Oberndorf auf der Website der Gemeinde Kraftsdorf. Abgerufen am 22. Februar 2021.</ref> Die Kirche erhielt zu DDR-Zeiten eine neue Orgel aus der Kirche in Wilchwitz, die 1974 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde.<ref>Geschichte der Wilchwitzer Kirche. Abgerufen am 22. Februar 2021.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Oberndorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Ortschaft Kraftsdorf mit Harpersdorf, Kraftsdorf und Oberndorf | Ortschaft Niederndorf mit Kaltenborn und Niederndorf | Ortschaft Rüdersdorf mit Grüna und Rüdersdorf (mit Stübnitz) | Ortschaft Töppeln mit Mühlsdorf, Pörsdorf und Töppeln

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