Obermühl (Ornbau)
Obermühl Stadt Ornbau
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46)&title=Oberm%C3%BChl 49° 10′ N, 10° 38′ O
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dim=10000 | globe= | name=Obermühl | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 420 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 46 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91737 | |||||
| Vorwahl: | 09826 | |||||
Obermühl ist ein Gemeindeteil der Stadt Ornbau im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Obermühl liegt in der Gemarkung Gern.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt an der Wieseth. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Taugenroth (0,5 km nordwestlich) bzw. zur Staatsstraße 2411 (0,2 km östlich), die nach Ornbau (1,8 km nördlich) bzw. nach Arberg führt (2,5 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 3. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Dem Kloster Heilsbronn unterstand dort ein Anwesen.<ref>G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 471.</ref> 1801 hatte der Ort 8 Untertansfamilien, die alle Eichstättisch waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 202.</ref>
1806 kam Obermühl an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt (Anfang des 19. Jahrhunderts) wurde der Ort dem Steuerdistrikt Ornbau zugeordnet.<ref name="OV 1818"/> Wenig später entstand die Ruralgemeinde Obermühl, zu der Haag, Oberndorf und Taugenroth gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Herrieden<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 46 (Digitalisat).</ref> und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Herrieden zugeordnet. Sie hatte 1818 insgesamt 162 Einwohner, die sich auf 37 Häuser verteilten. Spätestens 1837 wurde die Ruralgemeinde Obermühl in die Ruralgemeinde Gern eingegliedert.<ref>Vorlage:Meyer Rezatkreis 1837</ref> Am 1. Januar 1972 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Ornbau eingemeindet.<ref>Ornbau > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 18. April 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Kapelle<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Ornbau (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Grenzstein<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Jakobus (Ornbau) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Obere Altmühl-Heide. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 17. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Georg (Weidenbach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Obermühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 202 (Digitalisat).
- Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 471 (Volltext [Wikisource] – Erstausgabe: Beck, Nördlingen 1879).
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 99.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Obermühl in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Obermühl im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Gern | Haag | Obermühl | Oberndorf | Ornbau | Taugenroth
Sonstiger Wohnplatz: Stadtmühle