Obere Gottesackerwände
Die Oberen Gottesackerwände sind ein Vorlage:Höhe<ref name="BayernAtlas_P2033">Vorlage:Internetquelle</ref> hoher Berg in den Allgäuer Alpen.
Lage und Umgebung
Die Oberen Gottesackerwände verlaufen als Wandstufe in einer Breite von über vier Kilometern nahezu in Ost-West-Richtung und schließt das Gottesackerplateau nördlich ab. Neben dem Hauptgipfel umfassen sie eine Reihe weiterer benannter und unbenannter Nebengipfel und Kammerhebungen. Östlich des Hauptgipfels erhebt sich ein Vorlage:Höhe<ref name="BayernAtlas_P2028">Vorlage:Internetquelle</ref> hoher Nebengipfel sowie die Vorlage:Höhe<ref name="BayernAtlas_P2016">Vorlage:Internetquelle</ref> hohe Kammerhebung Toreck. Im Westen erheben sich der Nebengipfel Rosskopf (Vorlage:Höhe<ref name="BayernAtlas_P1958">Vorlage:Internetquelle</ref>) und die Kammerhebung Hirscheck (Vorlage:Höhe)<ref name="BayernAtlas_P1922">Vorlage:Internetquelle</ref>. Im weiteren Verlauf ziehen die Oberen Gottesackerwände in einem Bogen nach Norden über die Kammerhebung Mährenhöhe (Vorlage:Höhe) ins Hirschgunder Tal der Rubach.<ref>Dieter Seibert: Alpenvereinsführer alpin – Allgäuer Alpen und Ammergauer Alpen. 17. Auflage. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-1126-2 (S. 165 ff).</ref> Hauptgipfel und östlicher Nebengipfel werden durch die Gottesackerscharte (Vorlage:Höhe, auch Torscharte) getrennt. Nördlich des Torecks ragt der Nebengipfel Torkopf (Vorlage:Höhe<ref name="BayernAtlas_P1930">Vorlage:Internetquelle</ref>) vorgelagert empor. Zwischen den Oberen und Unteren Gottesackerwänden im Norden liegt der sie trennende Windecksattel (Vorlage:Höhe<ref name="BayernAtlas_P1750">Vorlage:Internetquelle</ref>). Im Süden folgt dem Gottesackerplateau das Massiv des Hohen Ifens mit einer weiteren Wandstufe. Daher zählt das Massiv des Hohen Ifens und des Gottesackerplateaus zusammen mit den Gottesackerwänden zu den eigenartigsten Gebirgsstöcken der Alpen.
Namensherkunft
Ein Wolfegger Archiv beschreibt 1693 eine Gottesacker Wandt ... Under Gotsackher wand. In Blasius Huebers Vorarlbergkarte wird 1783 ein Gottesacker B erwähnt und 1797 in Blatt 105 der Schmitt’schen Karte ein Gotsacker. Namensgeber war das südlich liegende Karstgebiet, das Gottesackerplateau, wobei Gottesacker die Bedeutung von Friedhof hat.<ref>Thaddäus Steiner: Allgäuer Bergnamen. 2. Auflage. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-8987-0389-5 (S. 66). </ref> Grund für die Benennung könnte die Einsamkeit des Plateaus gewesen sein.<ref>Ernst Zettler, Heinz Groth: Alpenvereinsführer - Allgäuer Alpen. 12., völlig neu bearbeitete Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 1985, ISBN 3-7633-1111-4 (S. 513). </ref>
Besteigung
Auf die Oberen Gottesackerwände führt kein markierter Weg. Die Grathöhe kann unschwierig bei vorhandener Trittsicherheit von der Gottesackerscharte erreicht werden.
Auf das Toreck führt eine beliebte Skitour vom Mahdtalhaus. In den 1990er Jahren wurde die Abfahrt durch das Mahdtal auf Veranlassung des Jagdwesens gesperrt. Bergsteigerverbände haben die Öffnung einer Abfahrtstrasse durch eine Waldzone zum Mahdtalhaus erreicht, die jedoch oft ausapert und nur schwierig befahrbar ist. Diese Trasse wurde im Zuge des Projektes Skibergsteigen umweltfreundlich markiert.<ref>Kristian Rath: Skitouren und Skibergsteigen Allgäu. Panico Alpinverlag, Köngen 2009 (S. 38), ISBN 3-926807-73-3.</ref>
Bilder
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Geländeübersicht aus Süden
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Wandstufen der Unteren und Oberen Wände
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Hauptgipfel
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Rosskopf und Hirscheck
Weblinks
Einzelnachweise
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