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Oberbeuern (Dießen am Ammersee)

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Oberbeuern
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(26)&title=Oberbeuern 47° 59′ N, 11° 2′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(26) 47° 59′ 6″ N, 11° 1′ 34″ O
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Höhe: 647 m ü. NHN
Einwohner: 26 (25. Mai 1987)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Postleitzahl: 86911
Vorwahl: 08807
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Oberbeuern ist ein Ortsteil des Marktes Dießen am Ammersee im oberbayerischen Landkreis Landsberg am Lech.

Geografie

Der Weiler Oberbeuern liegt circa zwei Kilometer östlich von Obermühlhausen am Beurerbach.

Geschichte

Südlich des Weilers wurde bereits Reste einer römischen Villa Rustica freigelegt.<ref>Karte für historisch Interessierte – Heimatforscher Dießen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Januar 2019; abgerufen am 2. Februar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/heimatforscher-diessen.de</ref>

Oberbeuern wird erstmals 1025 als Buron erwähnt.<ref>Pankraz Fried, Peter Fassl: Aus Schwaben und Altbayern. Thorbecke, 1991, ISBN 978-3-7995-7073-2, S. 123.</ref>

Ab 1405 ist eine Differenzierung zwischen Ober- und Unterbeuren nachweisbar, Oberbeuern bestand damals aus nur einem Hof, dem sogenannten Waidhof.<ref>M. Aquinata Schnurer O.P.: Heimatbuch des Marktes Dießen a. Ammersee. Hrsg.: Markt Dießen a. Ammersee. Dießen am Ammersee 1976, S. 230.</ref>

Ab 1498 gehörte der Weiler den bayerischen Herzögen, die ihn mehrmals zum Lehen gaben. Ab 1580 gaben sie ihn schließlich dauerhaft der Hofmark Kaufering, die zur Stadt Landsberg gehörte, zum Lehen. Diese verkaufte sie 1602 an den bayerischen Herzog Maximilian, der wiederum 1622 die Hofmark mit Oberbeuern an die Donnersberger veräußerte.

Im Jahr 1686 wurde die 1602 erbaute Kirche renoviert. 1940 stürzte das Gebäude ein.

Um 1700 entstanden aus dem einzelnen Waidhof schließlich drei Höfe.<ref>Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte, Band 9. München 1848, S. 335.</ref>

Schließlich werden die drei Höfe 1901 zu einem Gutsbesitz mit 500 Tagwerk zusammengelegt, nach wechselnden Besitzern kaufte die bayerische Landessiedlung das Gut 1951 und teilte den Besitz 1954 auf fünf Betriebe auf.

Weblinks

Commons: Oberbeuern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile des Marktes Dießen am Ammersee