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Nyons

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Nyons [njɔ̃s] ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=oc|SCRIPTING=Latn|SERVICE=okzitanisch}}) ist eine südfranzösische Kleinstadt und eine Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Drôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie ist Hauptstadt (frz.: chef-lieu) des gleichnamigen Arrondissements und gehört zum Kanton Nyons et Baronnies.

Lage

Datei:Valléedel'Eygues.jpg
Blick vom Pass Col du Ponthias in Nyons ins Tal des Eygues

Die ca. 250 bis 290 m hoch gelegene Kleinstadt liegt am Flüsschen Eygues ca. 52 km südöstlich von Montélimar oder 42 km bzw. 71 km nordöstlich von Orange und Avignon in einem von Bergen umschlossenen Talkessel. Eingeschlossen zwischen den Mittelgebirgen Essaillon, Garde Grosse, Saint-Jaume und Vaux entwickelt sich hier ein besonders mildes Klima, dem das Städtchen auch seinen Beinamen Petit Nice (‚Klein-Nizza‘) verdankt.<ref>Nyons – Klimatabellen</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1800 1851 1901 1954 1999 2016
Einwohner 2724 3590 3638 3637 6723 6742
Quellen: Cassini und INSEE

Der enorme Anstieg der Bevölkerungszahlen in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf eine durch Landflucht ausgelöste Zuwanderung zurückzuführen.

Wirtschaft

Landwirtschaft

Die Spezialität von Nyons sind seine Oliven und das daraus gepresste Olivenöl. Für beides gibt es seit 1994 eine geschützte Herkunftsbezeichnung (AOC). Des Weiteren wird in der Gegend um Nyons Wein angebaut, der unter den Appellationen Drôme, Méditerranée, Comtées Rhodaniens, Côtes du Rhône und Côtes du Rhône Villages in den Handel kommt.<ref>Nyons – Weinbau</ref>

Kunsthandwerk

In Nyons kann die letzte Scourtin-Manufaktur noch besichtigt werden. Die Scourtins sind Matten aus Pflanzenfasern, die ursprünglich der Gewinnung von Olivenöl dienten; die zermahlene Fruchtmasse wurde zwischen diesen Matten ausgepresst. Seit es keine Nachfrage mehr nach solchen Filtern gibt, ist man dazu übergegangen, auf dieselbe traditionelle Weise dekorative Untersätze und kleine geflochtene Teppiche herzustellen.

Tourismus

Heute leben Nyons und sein Umland vorwiegend vom Tourismus. Zahlreiche Arbeitsplätze in Hotellerie und Gastronomie wurden neu geschaffen.

Geschichte

Datei:Porte Saint-Jacques, Nyons.jpg
Porte Saint-Jacques, 14. Jahrhundert
Datei:160925-Nyons-02.jpg
Pont roman

Eine Gleichsetzung mit der nicht lokalisierbaren keltischen Stadt Nyrax muss als reine Spekulation angesehen werden. In der gallo-römischen Epoche war das Gebiet von Nyons der Stadt Vaison-la-Romaine (lateinisch: Vasio) zugeordnet. Es ist jedoch nicht sicher, ob es dort damals bereits eine Siedlung gab. Der Ortsname Niomes wird erstmals 972 in einer Schenkungsurkunde der Nyonser Kirchen Saint-Vincent und Saint-Ferréol an das Kloster Saint-Césaire in Arles erwähnt. Dieses Kloster übte lange Zeit die Grundherrschaft (seigneurie) aus, bis zu Beginn des 13. Jahrhunderts die Herren von Montauban dort Fuß fassten.

Im Jahr 1315 kam die Stadt schließlich zur Dauphiné (einer französischen Provinz, die ungefähr die heutigen Départements Isère, Drôme und Hautes-Alpes umfasste), dem sie bis zur Französischen Revolution angehörte. Ab dem Ende des 13. Jahrhunderts wuchs die Stadt sehr schnell. Sie profitierte vom Papstpalast in Avignon, vielen italienischen Händlern und einer großen jüdischen Gemeinde. Wie die ganze Umgebung litt auch Nyons im 16. und 17. Jahrhundert unter den Hugenottenkriegen, da ein Großteil der Bevölkerung protestantisch war.

Sehenswürdigkeiten

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Kirchturm der Kirche Saint-Vincent, 14. Jahrhundert

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

Weblinks

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Literatur

  • Wilfried Hamacher: Nyons – ein Fest für die Sinne, Hrsg. Freundeskreis Mechernich-Nyons, wir-machen-druck, 2. Auflage, Backnang, 2021.

Einzelnachweise

<references />

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