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Nucșoara (Argeș)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Nucșoara
Datei:ROU AG Nucsoara CoA.png
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Große Walachei
Kreis: Argeș
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1222) 45° 20′ N, 24° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1222) 45° 20′ 16″ N, 24° 46′ 44″ O
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Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 795 m
Fläche: 437,09 km²
Einwohner: 1.222 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 3 Einwohner je km²
Postleitzahl: RO–117540
Telefonvorwahl: (+40) 02 48
Kfz-Kennzeichen: AG
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 8. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gliederung: Nucșoara, Gruiu, Sboghițești, Slatina
Bürgermeister : Ion Cojocaru (PSD)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 228
loc. Nucșoara, jud. Argeș, RO–117540
Website:

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Nucșoara ist eine Gemeinde im Kreis Argeș in der Großen Walachei in Rumänien.

Geographische Lage

Datei:Nucsoara jud Arges.png
Lage der Gemeinde Nucșoara im Kreis Argeș

Die Gemeinde Nucșoara liegt im Südwesten des Iezer-Păpușa-Gebirges, eines Gebirgszuges der Südkarpaten (Carpații Meridionali), im Tal des Doamnei-Flusses (Râul Doamnei). Im Norden des Kreises Argeș gelegen, befindet sich der Ort Nucșoara circa zwei Kilometer westlich der Kreisstraße (Drum județean) DJ 731, etwa 40 Kilometer (23 km Luftlinie) nordöstlich von Curtea de Argeș; die Kreishauptstadt Pitești liegt circa 79 Kilometer südlich von Nucșoara entfernt.

Geschichte

Der Ort Nucșoara wurde erstmals 1547 urkundlich erwähnt. Das Areal der Gemeinde war im Besitz von Adelsfamilien, wurde von diesen an die Kloster von Argeș und Brădetu abgegeben.

Mit Beginn der Unruhen im 18. Jahrhundert – des Bauernaufstandes von 1784 –, fliehen viele rumänische Leibeigene aus den Randgebieten Siebenbürgens in die Walachei und siedelten sich auch hier in Nucșoara an, wo sie auch frühzeitig die Sitten und Bräuche der einheimischen Bevölkerung annahmen.<ref>Elena-Cremona Țintatu-Comănescu, Rumänische Akademie, Ethnographisches Institut, Januar 2007 (Dissertation): <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Migrațiile interne și enclavele culturale - Așezări de păstori ungureni în nordul Munteniei (Memento vom 16. Oktober 2013 im Internet Archive; rumänisch).</ref>

Das 2,5 Kilometer südwestlich vom Gemeindesitz entfernte, ehemals Secături (deutsch „Trockenheit“ oder auch „Hohlkopf“) genannte Dorf wurde 1965 in Gruiu umbenannt.<ref>Angaben zum eingemeindeten Dorf Gruiu auf der Gemeindewebsite, abgerufen am 3. April 2025 (rumänisch).</ref> Auf dem Gebiet dieses Dorfes sind immer wieder Erdrutsche wie der im Dezember 2010 zu bemerken.<ref name="Sutan2010">I. Șutan, Curierul Zilei, 11. Dezember 2010: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein..</ref>

Bevölkerung

Bei der Volkszählung 2002 wurden auf dem Gebiet der Gemeinde 1720 Einwohner gezählt.<ref>Volkszählung 2002 bei Centrul de Resurse pentru Diversitate Etnoculturală, abgerufen am 12. Dezember 2015.</ref>

Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind die Schäferei, die Forstwirtschaft und die Holzverarbeitung.

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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