Zum Inhalt springen

Nové Zámky

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Nové Zámky
Érsekújvár
Wappen Karte
Nové Zámky (Slowakei)
Nové Zámky (Slowakei)
Nové Zámky
Basisdaten
Staat: SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei
Kraj: Nitriansky kraj
Okres: Nové Zámky
Region: Nitra
Fläche: Vorlage:Slovak municipality km²Vorlage:Slovak municipality
Einwohner: Vorlage:Slovak municipality (31. Dez. Vorlage:Slovak municipality)Vorlage:Slovak municipality
Bevölkerungsdichte: Vorlage:Slovak municipality Einwohner je km²
Höhe: 118 m n.m.
Postleitzahl: 940 01
Telefonvorwahl: 0 35
Geographische Lage: 47° 59′ N, 18° 10′ OKoordinaten: 47° 58′ 59″ N, 18° 10′ 22″ O
 {{#coordinates:47,983055555556|18,172777777778|primary
dim=10000 globe= name= region=SK-NI type=city
  }}
Kfz-Kennzeichen
(vergeben bis 31.12.2022):
NZ
Kód obce: 503011
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 2 Katastralgemeinden
Verwaltung (Stand: Oktober 2022)
Bürgermeister: Otokar Klein
Adresse: Mestský úrad Nové Zámky
Hlavné námestie 10
94035 Nové Zámky
Webpräsenz: www.novezamky.sk

Nové Zámky, ungarisch Érsekújvár (deutsch Neuhäusel) ist eine Stadt in der Slowakei. Sie ist Bezirksstadt des Okres Nové Zámky.

Datei:NZ namestie.jpg
Blick auf die Innenstadt

Geographie

Lage

Der Ort ist ein wichtiges Zentrum in der Donautiefebene und war früher eine bedeutende Festung. Die Stadt liegt 100 km östlich von Bratislava etwa 25 km nördlich der ungarischen Grenze auf einer Höhe von 119 m am Fluss Neutra.

Gliederung

Der Ort besteht aus der eigentlichen Stadt Nové Zámky und dem eingemeindeten Ort Nový Gúg.

Klima

Die Stadt liegt in der gemäßigten Klimazone und es herrscht Kontinentalklima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 10 °C, mit dem wärmsten Monat Juli bei 20 °C und dem kältesten im Januar bei −2 °C. Der durchschnittliche Niederschlag liegt bei 556 mm.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (slovak.)</ref>

Geschichte

Der Ort entstand nach 1545 neben einer Burg, die zum Schutz gegen die Osmanen gebaut wurde. Zum ersten Mal wurde sie 1571 als Uyuar erwähnt, ab 1573–1581 wurde die Burg zu einer sechszackigen Festung mit sechs Basteien umgebaut. Nach zehn erfolglosen Belagerungen fiel sie im Türkenkrieg 1663/1664 den Türken in die Hand. Bis zu ihrer Rückeroberung durch die Kaiserliche Armee 1685 war die Stadt Zentrum eines osmanischen Eyâlets. Nachdem die türkische Gefahr 1699 bzw. 1718 endgültig gebannt war, die Anlagen aber bei antihabsburgischen Aufständen eine Rolle gespielt hatten, ließ sie Karl VI. 1724/25 schleifen.

Bis 1918 gehörte die Stadt zum Königreich Ungarn und kam dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei. Durch den Ersten Wiener Schiedsspruch kam sie von 1938 bis 1945 kurzzeitig wieder zu Ungarn. Während des Zweiten Weltkrieges war die Stadt Ziel alliierter Bombenangriffe und wurde dabei stark zerstört.

Bevölkerung

Vorlage:Slovak municipality

Eisenbahnunfall 2024

Am 25. Juni 2024 kam es auf einem Bahnübergang zum Zusammenstoß zwischen einem Bus und dem EuroCity 279, bei dem sieben Menschen starben und fünf weitere verletzt wurden.<ref>LOK Report - Slowakei: Sieben Todesopfer beim Zusammenstoß eines Zuges mit einem Bus. Abgerufen am 20. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Tragisches Eurocity-Zugunglück: 6 Tote in der Slowakei. Abgerufen am 20. Juli 2024.</ref>

Sehenswürdigkeiten

Datei:Neuhäusel1680.jpg
Festung Neuhäusel ca. 1680
  • Reste der Festungsanlagen (Castrum Novum) sechseckiger sternförmiger Grundriss (Žerotíns-, Michaels-, Kaiserliche, Böhmische, Ernst- und Forgáchsbastei)
  • Kirche des Franziskanerklosters, barocker Stil aus der Mitte des 17. Jahrhunderts
  • weitere evangelische, reformierte und katholische Kirchen sowie eine Synagoge aus dem 17. bis 20. Jahrhundert
  • Ernest Zmeták Kunstgalerie (Galéria umenia Ernesta Zmetáka) mit europäischer Kunst vom 16. bis zum 20. Jahrhundert.

Verkehr

Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Südslowakei. Hier kreuzen sich die slowakischen Straßen 1. Ordnung I/64 (Komárno–Žilina) und I/75 (Sládkovičovo–Lučenec). Eine regionale Verbindung, die II/573, führt nach Kolárovo. In der Zukunft soll die slowakische Schnellstraße R7 (Bratislava–Lučenec) nördlich der Stadt verlaufen.

Auch im Eisenbahnverkehr ist die Stadt gut angeschlossen: durch den Bahnhof Nové Zámky passiert die Bahnstrecke Bratislava–Budapest mit mehreren nationalen und internationalen Verbindungen, über die Bahnstrecke Nové Zámky–Šurany verkehren Personenzüge Richtung Nitra, Zlaté Moravce und Zvolen, während auf der Bahnstrecke Nové Zámky–Komárom regelmäßige Personenzüge Richtung Komárno fahren.

Der Busbahnhof der Stadt befindet sich südwestlich des Bahnhofs an der Straße Ľudovíta Štúra. In der Stadt verkehrt ein kleines ÖPNV-Netz.

Persönlichkeiten

Partnerstädte

Literatur

  • Georg Kreckvitz, Totius Regni Hungariae … descriptio, S. 1216 ff. Digitalisat; Belagerung von Neuheusel 1685

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Nové Zámky – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang Andovce | Bajtava | Bánov | Bardoňovo | Belá | Bešeňov | Bíňa | Branovo | Bruty | Čechy | Černík | Dedinka | Dolný Ohaj | Dubník | Dvory nad Žitavou | Gbelce | Hul | Chľaba | Jasová | Jatov | Kamenica nad Hronom | Kamenín | Kamenný Most | Kmeťovo | Kolta | Komjatice | Komoča | Leľa | Lipová | Ľubá | Malá nad Hronom | Malé Kosihy | Maňa | Michal nad Žitavou | Mojzesovo | Mužla | Nána | Nová Vieska | Nové Zámky | Obid | Palárikovo | Pavlová | Podhájska | Pozba | Radava | Rastislavice | Rúbaň | Salka | Semerovo | Sikenička | Strekov | Svodín | Šarkan | Štúrovo | Šurany | Trávnica | Tvrdošovce | Úľany nad Žitavou | Veľké Lovce | Veľký Kýr | Vlkas | Zemné Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein