North Head (Neuseeland)
Vorlage:Lang, in der [[Maorische Sprache|Sprache der Vorlage:Lang]] Vorlage:Lang (Berg des Vorlage:Lang) genannt, ist ein übrig gebliebener Kern eines ehemaligen Vulkans<ref name="DOC_History_of_the_reserve" />, nordöstlich des Stadtzentrums von Vorlage:Lang auf der Nordinsel von Neuseeland. Der Vorlage:Höhe hohe Hügel bildet gleichzeitig das südöstliche Ende einer Landzungen auf der sich der Stadtteil [[Devonport (Neuseeland)|Vorlage:Lang]] der ehemaligen eigenständigen Stadt Vorlage:Lang befindet.<ref name="LINZ_Topo250_maps" />
Geographie
Vorlage:Lang, als 300 m bis 465 m im Durchmesser ovale Hügel<ref name="Google_Earth" />, bildet den nördlichen Eckpunkt des Eingangs zum [[Waitematā Harbour|Vorlage:Lang Vorlage:Lang]] und befindet sich 4,5 km nordöstlich des Stadtzentrums von Vorlage:Lang. Während sie Südseite der Ergebung zum Hafeneingang gewandt ist, weist die Ostseite zum [[Rangitoto Channel|Vorlage:Lang Vorlage:Lang]] hin. Westlich von Vorlage:Lang befindet sich der Stadtteil Vorlage:Lang und nach Norden erstreckt sich die Landzunge, an dessen Ende der Vulkankegel liegt.<ref name="LINZ_Topo250_maps" />
Geologie
Der Vulkan, von dem heute mit Vorlage:Lang noch die Überreste zu sehen sind, muss vor 128.000 bis 116.000 Jahren entstanden sein und war Teil des Vorlage:Lang, zu dem 53 heute bekannte früher aktive Vulkane im Raum Auckland zählen. Der Meeresspiegel war zu jener Zeit niedriger als heute und doch lagen die Orte, an denen Magma nach oben drang, unterhalb der Meeresoberfläche, mit gewaltigen Auswirkungen, wenn die glühendheiße Lava mit Wasser in Kontakt kam. Unter diesen Bedingungen ist auch der Vorlage:Lang entstanden.<ref name="Bulletin_of_Volcanology_2015_02" />
Geschichte
Māori
Der ursprüngliche Schlackenkegel des Vulkans wurde anfangs durch die Erosion des Meeres, später durch viele Generationen Menschen, die den Berg bewohnten, verändert. Eines der [[Waka (Kanu)|Vorlage:Lang]] (Kanu), in denen die Vorlage:Lang nach Neuseeland gelangten, landete nach Erzählungen der Vorlage:Lang in der Nähe. Einige frühe Fotografien zeigten von den Vorlage:Lang angelegte Gartenterrassen an den Hängen des Hügels. Es scheinen aber keine Vorlage:Langs (befestigte Dörfer), wie auf anderen Vulkankegeln üblich, auf dem Hügel vorhanden gewesen zu sein. Europäische Besucher der 1850er Jahre haben aber eine Siedlung am Fuße des Hügels mit Gärten und Gestellen zum Dörren von Fisch beschrieben.<ref name="DOC_History_of_the_reserve" />
Militär
In der europäischen Besiedlungsphase von Vorlage:Lang wurde der Berg zuerst als Lotsenstation für den Hafenlotsen des Vorlage:Lang Vorlage:Langs genutzt. 1878 wurde das Gebiet als „Vorlage:Lang“ eingestuft, wobei man die Möglichkeit vorsah, den Berg bei Bedarf für Verteidigungszwecke durch die Vorlage:Lang zu nutzen. Bereits 1885 trat dieser Fall ein, als der als Vorlage:Lang bekannte Konflikt zwischen Großbritannien und Russland seinen Höhepunkt erreichte und man an verschiedenen Punkten um Vorlage:Lang herum Befestigungsanlagen anlegte, um mögliche Angreifer aus dem Norden abwehren zu können.<ref name="DOC_History_of_the_reserve" />
Es wurden drei Geschützbatterien errichtet: Die Nordbatterie überragte den Vorlage:Lang Vorlage:Lang, die Südbatterie war nach innen auf den Hafen gerichtet und die Gipfel- oder Vorlage:Lang-Batterie befand sich auf dem Gipfel des Hügels. Die ersten Befestigungen wurden übereilt errichtet, aber später über einen Zeitraum von über 25 Jahren unter Einsatz von Sträflingen verstärkt und erweitert. Bis zu 40 Gefangene lebten in einer Kaserne auf dem Gipfel. Sie errichteten ein ausgedehntes Tunnelsystem, unterirdische Vorratsräume und verschiedene Beobachtungsposten. Die Bewaffnung umfasste 64-Pfünder Armstrong-Kanonen, die als sog. [[Verschwindlafette|Vorlage:Lang]] lafettiert waren, Suchscheinwerfer und ein fernzündbares Minenfeld über den inneren Hafen hinüber bis [[Bastion Point (Neuseeland)|Vorlage:Lang]]. Keine der Waffen wurde jemals in einem Konflikt eingesetzt.<ref name="DOC_History_of_the_reserve" /> Eine aus vier Kanonen bestehende Salutbatterie aus 18-Pfündern des Ersten Weltkrieges wurde unter anderem für den Salut beim Besuch von [[Elisabeth II.|Vorlage:Lang]] im Jahre 1953 verwendet.<ref name="Info" />
In den 1930er Jahren wurde ein Teil des Forts modernisiert. Während des Zweiten Weltkrieges wurde es das Verwaltungszentrum für Vorlage:Langs Küstenverteidigung. Das Gebäude des Regimentshauptquartieres ist noch erhalten. Die Küstenverteidigung wurde 1950 aufgegeben. Eine der veralteten Vorlage:Lang blieb erhalten. Sie war für den Schrotthändler, der sie kaufte, zu schwer zu demontieren und abzutransportieren.<ref name="RNZAA_Disappearing_Guns" /> Nach dem Abzug der Armee wurde das Gebiet wieder zum Reservat erklärt, die Vorlage:Lang behielt jedoch ein für Trainings genutztes Gebiet um den Gipfel.<ref name="DOC_History_of_the_reserve" />
Nutzung
Nachdem die Marineschule 1996 auch das Gipfelgebiet verlassen hatte, wurde das Gelände des Vorlage:Lang vom Vorlage:Lang als Reservat verwaltet. Es existieren Wanderwege entlang des Ufers und Wege auf den Gipfel mit gutem Ausblick auf den Vulkan [[Rangitoto (Vulkan)|Vorlage:Lang]] und Vorlage:Lang. Die Tunnel und Geschützstellungen sind zu einem großen Teil öffentlich zugänglich.
In den späten 1980er und frühen 1990er Jahren gab es Berichte über seltsame chemische Gerüche und Gerüchte über verborgene Kavernen unter dem Berg, die so weit gingen, dass Flugzeuge in verborgenen Lagerräumen stehen würden. Da man fürchtete, alte Munition könnte in vergessenen Teilen der Befestigung verrotten, stellte man umfassende Untersuchungen einschließlich Archivrecherchen, geologischer Tests und Versuchsgrabungen an, die jedoch wenig Neues ergaben.<ref name="DOC_History_of_the_reserve" /><ref name="Info" />
Tourismus
Das Gebiet ist als Teil des [[Hauraki Gulf Maritime Park|Vorlage:Lang Vorlage:Lang]] als „Vorlage:Lang“ bekannt für seinen Ausblick auf den Hafen und den Vorlage:Lang Vorlage:Lang. Aus der Zeit der Nutzung zur Küstenverteidigung ist ein Netzwerk alter Bunker und Tunnel erhalten, die touristisch erschlossen sind.
Fotogalerie
- North Head und Verteidigungsanlage
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Vorlage:Lang von Nordwesten aus gesehene
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Die BL 8 inch Mk VII der Südbatterie auf Verschwindlafette
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Einer der Tunnel von Vorlage:Lang
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Observationsposten
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="DOC_History_of_the_reserve"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="LINZ_Topo250_maps"> Vorlage:Internetquelle </ref>
<ref name="Google_Earth"> Koordinaten und Längenbestimmungen wurden mittels Google Earth Pro Version 7.3.1.4507 am 18. Mai 2018 vorgenommen </ref>
<ref name="Bulletin_of_Volcanology_2015_02"> Vorlage:Literatur </ref>
<ref name="Info"> Information von verschiedenen Gedenktafeln des DOC auf North Head </ref> <ref name="RNZAA_Disappearing_Guns"> Vorlage:Internetquelle </ref> </references>