Norra Anundsjöån
| Norra Anundsjöån Genan | ||||||||||||
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Norra Anundsjöån | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Flusssystem | Moälven | |||||||||||
| Abfluss über | Moälven → Bottnischer Meerbusen | |||||||||||
| Quelle | Över-Karpsjön 63° 54′ 34″ N, 17° 40′ 34″ O {{#coordinates:63,909455555556|17,676191666667|
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| Quellhöhe | 430 m ö.h.<ref name="De mindre vattendragen" /> | |||||||||||
| Mündung | Zusammenfluss mit dem Södra Anundsjöån zum Moälven bei BredbynKoordinaten: 63° 27′ 8″ N, 18° 7′ 1″ O
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| Mündungshöhe | 53 m ö.h.<ref name="De mindre vattendragen" /> | |||||||||||
| Höhenunterschied | 377 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 3,8 ‰ | |||||||||||
| Länge | 100 km<ref name="De mindre vattendragen" /> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 818 km²<ref name="De mindre vattendragen">Bertil Charlie Wallin: De mindre vattendragen i Västernorrlands län : en naturinventering. Länsstyrelsen i Västernorrlands län, Härnösand 1982. ISSN 0280-1140</ref> | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Solbergsån, Agnsjöån | |||||||||||
| Durchflossene Seen | Åbosjön | |||||||||||
| Gemeinden | Åsele, Örnsköldsvik | |||||||||||
Der Norra Anundsjöån ist mit zirka 100 Kilometern der längste der drei Quellflüsse des Moälven und hat ein Einzugsgebiet von 818 Quadratkilometern.<ref name="De mindre vattendragen" /> Er entspringt als Karpsjöbäcken im Över-Karpsjön am Fuß des Berges Karpsjökasen, nördlich der Ortschaft Tjärn im südlichen Lappland.<ref>Hjalmar Vallin: Moälven från källorna till havet. Artikelserie in der Örnsköldsviks Allehanda, Örnsköldsvik Frühjahr 1961.</ref> Danach fließt er durch mehrere kleine Seen in einem Sumpfgebiet und heißt Åselån. Er wechselt noch einmal den Namen und heißt kurzzeitig Åbosjöån, da er durch den Åbosjön fließt. An diesem See befindet sich eine ungefähr viertausend Jahre alte Felszeichnung, ein auf Stein gemalter Elch.<ref>Hällmålning på allehanda.se (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, abgerufen am 12. März 2012</ref> Zehn Kilometer südöstlich von Solberg vereint sich der Fluss mit dem Solbergsån und trägt ab dort den Namen Norra Anundsjöån. Auf der rechten Flussseite liegt dort eines der größten Sumpfgebiete im Västernorrlands län, der Pengsjökomplexet.<ref name="pengsjö">Bevarandeplan Natura 2000: Pengsjökomplexet (PDF; 481 kB)</ref> Auf der Höhe des Åskasjön liegt auf der linken Flussseite die Kubbe flygbas, benannt nach dem Ort Kubbe, einem der ältesten bewohnten Plätze in Ångermanland.
In diesem Flussabschnitt befinden sich mehrere kleine Stromschnellen wie der Vintermyrforsen auf Höhe der Kubbe flygbas, der Djupdalsforsen auf Höhe der Südspitze des Åskasjön und der Djupmyrforsen südlich von Seltjärn. Zwischen Seltjärn und Kubbe hat der Norra Anundsjöån viele Altwasser, auf Schwedisch korvsjö (Wurstsee).<ref name="De mindre vattendragen" /> Dies sind hufeisenförmige ehemalige Flussabschnitte, die entweder verlandet sind und noch in der Landschaft erahnt werden können, oder kleine Tümpel die vom Hauptstrom abgeschnitten sind. Kurz vor Kubbe mündet der aus dem Agnsjön kommende Agnsjöån in den Norra Anundsjöån.<ref name="De mindre vattendragen" />
Hinter Kubbe wird der Norra Anundsjöån am Kubbe kraftverk aufgestaut, dort liegt das ursprüngliche Flussbett auf einer Länge von vier Kilometern ein Großteil des Jahres trocken.<ref>Vattenkraftverk i Moälven (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Kurz vor dem Anundsjösjön fließen der Norra und Södra Anundsjöån zusammen und bilden den Moälven.<ref>Göran Sjöberg: Gideälven, Moälven, Nätraån : inventering av landskapsbild, naturvärden och förutsättningar för rörligt friluftsliv längs tre skogsälvar i Örnsköldsviks kommun. Länsstyrelsen i Västernorrlands län, Härnösand 1975.</ref>
Archäologische Funde
Am Agnsjön, westlich von Kubbe, wurden bei Ausgrabungen des Staatlichen historischen Museums und der Universität Umeå Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre Wohnplätze aus der Jungsteinzeit (in Schweden bis 1800 v. Chr.), der Bronzezeit (1800 bis 500 v. Chr.) und der Eisenzeit (500 v. Chr. bis 1050 n. Chr.) gefunden.<ref name="datering" /> Dem Lauf des Norra Anundsjöån nach Norden folgend gibt es auf einer Länge von vier Kilometern ein Fallgrubensystem, dies zeugt von einer frühen Besiedlung des Gebietes.<ref name="raä" /> Neben den Fallgruben wurden auch Pfeilspitzen und Schaber aus Schiefer und Quarzit, Knochen und Bronzefragmente gefunden.<ref name="inventarienummer" />
Weblink
Einzelnachweise
<references>
<ref name="datering">Typisk datering. Riksantikvarieämbetet, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2012; abgerufen am 3. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
<ref name="raä">RAÄ-nummer Anundsjö 61:2. Riksantikvarieämbetet, abgerufen am 3. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
<ref name="inventarienummer">Inventarienummer: 26515. Riksantikvarieämbetet, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. Januar 2015; abgerufen am 3. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
</references>