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Norddeutsches Radiomuseum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Norddeutsches Radiomuseum
Datei:Lamstedt boerdehuus loomst 02.jpg
Das Bördehuus Loomst, im ersten Stock war das Museum untergebracht
Daten
Ort Lamstedt
Art
Museum mit Schwerpunkt Radiogeschichte
Eröffnung 13. Januar 2001
Schließung Mai 2025
Betreiber
Leitung
Website
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Das Norddeutsche Radiomuseum war im Dachgeschoss des sogenannten Bördehuus Loomst im Landschaftspark von Lamstedt (Landkreis Cuxhaven) in Niedersachsen beheimatet. Hier wurden in wechselnder Ausstellung von den 800 vorhandenen funktionierenden Exponaten ständig mindestens 100 ausgestellt.<ref name="Website-Geschichte">Offizielle Website – Abschnitt Museum, Unterabschnitt Geschichte</ref> Die Ausstellung zeigte einen chronologischen Rundgang durch die über 90-jährige deutsche Rundfunkgeschichte.

Gegründet wurde das Museum von Wolfgang Tenschert, einem passionierten Radiosammler. Trägerin war die Samtgemeinde Börde Lamstedt. Auf Grund einer schweren Erkrankung musste das Museum lange Zeit geschlossen bleiben. 2025 wurde das Museum aufgelöst.

Datei:Lamstedt boerdehuus loomst 01.jpg
Wegweiser zum Bördehuus und dem Radiomuseum in Lamstedt
Datei:Norddeutsches Radiomuseum panorama.jpg
Innenansicht Radiomuseum

Geschichte

Im Januar 1988 wurden erste Gespräche mit den Radiosammlern Wolfgang Tenschert und Siegfried Grüttner geführt, die bereits zu dieser Zeit etwa 600 Exponate besaßen.<ref name="Website-Geschichte" /> Nachdem sich die Samtgemeinde Börde Lamstedt im Frühjahr 1991 dazu entschloss, in Nindorf ein Fachhallenhaus zu kaufen, wurde dieses vorerst abgebaut und zwischengelagert. 1994 wurde schließlich der Standort Landschaftspark Lamstedt festgelegt.<ref name="Website-Geschichte" /> Im Sommer 1997 wurden Gespräche mit den ortsansässigen Vereinen geführt, da klar war, dass der Wiederaufbau des Hallenhauses nicht allein finanziert werden konnte und daher freiwillige Arbeitskräfte gesucht werden mussten. Der Grundstein wurde am 17. Dezember 1998 gelegt und das Richtfest fand am 28. April 1999 statt.<ref name="Website-Geschichte" /> Das Radiomuseum wurde am 13. Januar 2001 im Bördehuus eingeweiht.<ref name="Website-Geschichte" />

Im Mai 2025 wurde das Museum geschlossen und aufgelöst.<ref>Ulrich Rohde: Lamstedter Institution: Norddeutsches Radiomuseum ist nun Geschichte. In: Cuxhavener Nachrichten. 26. Juni 2025, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref> Im November 2025 fand im Gebäude eine Veranstaltung für Funk-Amateure statt, bei der die Sammlung des ehemaligen Radiomuseums verkauft wurde.

Helfer

  • Landjugend Hackemühlen/Wohlenbeck/Rahden/Heeßel
  • Volkstanz- und Trachtengruppe Börde Lamstedt
  • Freiwillige Feuerwehr Lamstedt
  • Turn- und Sportverein Lamstedt
  • Angelsportverein Börde Lamstedt
  • Krieger- und Soldatenkameradschaft Lamstedt
  • Männer- und Frauenchor Harmonie
  • Landfrauenverein Börde Lamstedt
  • Schützenverein Lamstedt
  • DRK-Ortsgruppe Lamstedt
  • Vereinigung der Selbständigen
  • Rassegeflügelzuchtverein
  • Kulturkreis Kunstpott
  • Lamstedter Gemeinderat

Die Summe der Eigenleistungen liegt bei rund 2000 Stunden.<ref name="Website-Geschichte" />

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 53° 37′ 54,1″ N, 9° 5′ 46,3″ O

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