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Nol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Nol ist eine Gewannbezeichnung mit der Bedeutung Hügel, Erhebung aus dem Mittelhochdeutschen (nol oder nël: „Spitze, Scheitel“),<ref name="WIS-Nol" /> die heute fast nur noch in Flurkarten und Straßennamen anzutreffen ist.

Lexikalische Beschreibung

  • Das Deutsche Wörterbuch definiert das nahestehende Wort Nollen als „eine starke böschung am äuszersten ende eines hochgebirges oder desselben oberster gipfel.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=
  • Das Schweizerische Idiotikon beschreibt Nolle[n] als „1. rundlicher Berggipfel, Fels, Bergvorsprung, häufig als Bergname 2. Dickkopf.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref=

Östlich von Gschwend im baden-württembergischen Ostalbkreis liegt im Vorfeld der Frickenhofer Höhe beim Einzelhof Hohenohl (!) die Kuppe des Hohen Nols.

In Haunstetten erhielt 1983 eine Straße in Anlehnung an den alten Flurnamen den Namen „Auf dem Nol“.<ref name="Augsburg-Amtsblatt-2007-33" />

Im Niederdeutschen findet sich Nol in zusammengesetzten geographischen Namen, wie zum Beispiel Nolbeke bei Schötmar oder der Nüllbeke beim Steinhuder Meer für eine Flur.<ref name="Bahlow-NDNB-339" />

Einzelnachweise

<references> <ref name="WIS-Nol"> Wörterbuch der Indogermanischen Sprachen. (PDF; 3,91 MB) </ref> <ref name="DWB-nollen"> Vorlage:Deutsches Wörterbuch </ref> <ref name="Augsburg-Amtsblatt-2007-33"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amtsblatt Augsburg 17. August 2007 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 29. Februar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www2.augsburg.de (PDF; 118 kB) </ref> <ref name="Bahlow-NDNB-339"> Hans Bahlow: Niederdeutsches Namenbuch. M. Sändig: Walluf bei Wiesbaden 1972, S. 339. </ref> </references>