Nims
Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Fluss
Die Nims ist ein gut 61 km langer, orographisch linker Nebenfluss der Prüm in der Südeifel im rheinland-pfälzischen Eifelkreis Bitburg-Prüm.
Geographie
Nimsquelle
Über die Lage der Nimsquelle bei Weinsheim scheint Uneinigkeit zu bestehen.
Die amtliche Gewässerkarte legt sie an den Beginn des linken Oberlaufzweigs, der südlich des (auf einer älteren Karte Nimtzenberg genannten) Niesenbergs und nördlich des Ortes Baselt der Nachbargemeinde Fleringen seinen westlichen Lauf am Gewann Im Pfennigsbach auf etwa Vorlage:Höhe beginnt.Vorlage:GeoQuelle
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Mit diesem läuft nach etwa 0,7 km der mittlere Oberlaufzweig zusammen, der auf der amtlichen Gewässerkarte auffälligerweise die Bezeichnung Nimsquelle trägt und der nach der amtlichen topographischen Karte wohl an einer Quelle nördlich des Niesenbergs und am Südrand des Weinsheimer Industriegebietes oberhalb zweier Teiche auf etwa Vorlage:Höhe entspringt.Vorlage:GeoQuelle
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Daneben wird auch ein Brunnen am Nordwestrand des Dorfes Weinsheim an der Straße „Am Born“ auf etwa Vorlage:Höhe als Nimsquelle angesehen, unter diesem Namen auch auf der amtlichen topographischen Karte eingetragen. Eine ältere Karte zeigt einen nicht an diesem Brunnen selbst, sondern wenig südöstlich von Weinsheim einsetzenden Bacharm aus dessen Richtung her, der auf heutigen Karten und Luftbildern nicht mehr als offener Lauf erkennbar ist und der dann mit dem mittleren Quellast zusammenfließt.<ref>Eiflia illustrata. Ausgabe 2. Band 3, Teil 1. 1854, S. 169; Vorlage:Archive.org.</ref>
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Die Länge der Nims wird hier aus der amtlichen Gewässerkarte übernommen, deshalb auch die dazu gehörende Quelllage bei Baselt.
Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten
Verlauf
Die Nims entspringt – nach der amtlichen Gewässerkarte – auf einer Höhe von etwa Vorlage:Höhe südöstlich von Weinsheim nahe beim Ort Baselt der Nachbargemeinde Fleringen.
Sie verläuft auf großer Skala in südlicher Richtung durch ihr idyllisches Tal und mündet unterhalb von Irrel auf ungefähr Vorlage:Höhe von links in die Prüm.
Ihr etwa 61,4 km langer Lauf endet ca. 343 Höhenmeter unterhalb dieser Quelle, sie hat somit ein mittleres Sohlgefälle von ungefähr 5,6 ‰.
Zuflüsse
Vorlage:Hauptartikel Die einzigen beiden über 10 km langen Zuflüsse der Nims sind nacheinander der von links in Seffern mündende, 10,5 km lange Balesfelder Bach mit einem Einzugsgebiet von 15,5 km² und der von rechts südwestlich von Nattenheim mündende, 13,4 km lange Ehlenzbach, der ein 27,9 km² großes hat.
Diagramm der Zuflüsse Vorlage:Balkendiagramm
Orte
Die Nims durchfließt die Orte:
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Fauna
Bekannt ist die Nims für die Eifeler Wildbachforelle, die auf Grund niedrigen pH-Wertes und kalten Wassers bestens gedeiht.<ref group="A">1959 ließ sich der US-amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower den edlen Eifeler Fisch bei seinem Besuch in Bonn im Hotel Königshof munden.</ref>
Verkehr
Durch den südlichen Abschnitt des Nimstals (Messerich bis Irrel) verlief die heute nicht mehr betriebene, zum Teil abgebaute Nims-Sauertalbahn. Zwischen Bickendorf und Seffern überspannt die 781 m lange Nimstalbrücke der Bundesautobahn 60 das Tal der Nims.
Name
Die Nims wird bereits in römischer Zeit vom Dichter Decim(i)us Magnus Ausonius in seinem Werk "Mosella" als Nemesa erwähnt<ref>Ausonius: Die "Mosella" des Decimus Magnus Ausonius, Trier 1895, S. 52, Z. 354 (dilibri.de)</ref>. Die wahrscheinlich nächste urkundliche Erwähnung des Flusses unter dem Namen Nimisa datiert aus dem Jahr 798 oder 799 („31. Jahr der Regierung Karls des Großen“).<ref>Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien. 1860, Nachtrag S. 6 (dilibri.de)</ref>
Der Name ist vorgermanischer Herkunft (*Nemesa) und könnte sich vom keltischen Wort für Hain ableiten (vgl. gallisch nemēton „heiliger Hain“). Demnach wäre der Fluss nach der Tallandschaft benannt worden.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Anmerkungen
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Weblinks
Einzelnachweise
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