Nikos Anastasiadis (Politiker)
Nikos Anastasiadis ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), auch Anastasiades transkribiert; * 27. September 1946 in Pera Pedi, Britisch-Zypern, heute Republik Zypern) ist ein griechisch-zyprischer Politiker. Von 1997 bis 2013 war er Vorsitzender der christdemokratisch-konservativen Partei Dimokratikos Synagermos (DISY) und vom 28. Februar 2013 bis zum 28. Februar 2023 Präsident der Republik Zypern.
Leben
Nikos Anastasiadis studierte Rechtswissenschaft in Athen und London und schlug zunächst eine Anwaltslaufbahn ein. 1981 wurde er erstmals als Abgeordneter in das Repräsentantenhaus gewählt, dem er seitdem ununterbrochen angehört. Von 1991 bis 1993 und von 1993 bis 1997 war er Fraktionsvorsitzender, von 1996 bis 2001 Vizepräsident des Parlaments. Am 8. Juni 1997 wurde er Vorsitzender der Partei DISY.
Bei der Präsidentschaftswahl 2013 kandidierte er für das Amt des Staatspräsidenten, das zuvor der nicht mehr antretende Kommunist Dimitris Christofias innehatte. Anastasiadis konnte im ersten Wahlgang am 17. Februar 2013 mit weitem Abstand vor dem unabhängigen, aber von den Kommunisten unterstützten ehemaligen Gesundheitsminister Stavros Malas und dem Vertreter der politischen Mitte Giorgos Lillikas die meisten abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Er erhielt keine absolute Mehrheit, sodass es zu einem zweiten Wahlgang kam.<ref>Favorit Anastasiades liegt bei Republik Zypern-Wahl vorn. In: tagesschau.de. 17. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. April 2013; abgerufen am 5. Februar 2018.
Stefanos Evripidou: Horsetrading fails to seal deal with major backers. In: Cyprus Mail. 20. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Februar 2013; abgerufen am 5. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Diese Stichwahl gewann Anastasiadis am 24. Februar 2013 mit großem Vorsprung vor Malas. Er erhielt 57,48 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 80,7 Prozent.<ref name="focus-926373">Konservativer auf Europa-Kurs: Anastasiades neuer Präsident des Euro-Krisenstaats Zypern. In: Focus Online. 13. Juli 2013, abgerufen am 2. Januar 2017.</ref> Am 27. Februar 2013 stellte Anastasiadis sein Kabinett vor.
Bei der Präsidentschaftswahl am 28. Januar 2018 erhielt Anastasiadis im ersten Wahlgang mit 35,51 % eine relative Mehrheit der Stimmen. Zweitplatzierter wurde mit 30,24 % erneut Stavros Malas.<ref>Presidential Elections 2018: Official Results. Wahlkommission Zyperns, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Januar 2018; abgerufen am 5. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Beide traten eine Woche später in einer Stichwahl gegeneinander an; Anastasiadis erhielt 56 Prozent der Stimmen.<ref>Zypern: Präsident Anastasiades bei Stichwahl im Amt bestätigt. zeit.de, 4. Februar 2018, abgerufen am 5. Februar 2018.
Presidential runoff Elections 2018: Official Results. Wahlkommission Zyperns, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Februar 2018; abgerufen am 5. Februar 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Jahr 2026 veröffentlichten das OCCRP, das Belarussische Ermittlungszentrum, ZDF, Der Standard, Paper trail media und Cyberpartisanen eine Untersuchung über die Geschäftsbeziehungen der Familie von Nikos Anastasiadis zu dem belarussischen Geschäftsmann Yury Chyzh.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Belarusian Businessman Claims Former Cyprus President’s Family Held Firms For Him.] In: Organized Crime and Corruption Reporting Project. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Insiderhandel-Vorwürfe
Nikos Anastasiadis wurde Insiderhandel im Zusammenhang mit dem Banken-Haircut in der Republik Zypern vorgeworfen. So sollen von dem Laiki-Bankkonto der Firma A. Loutsios and Sons Limited,<ref name="srf">Zyperns Staatspräsident in Bedrängnis. In: srf.ch. 1. April 2013, abgerufen am 5. Februar 2018.</ref> die dem Vater von Anastasiadis’ Schwiegersohn gehört, am 12. und 13. März 2013 – zwei Tage vor dem Schuldenschnitt – 21 Millionen Euro nach Großbritannien überwiesen worden sein.<ref>Präsident unter Insiderhandel-Verdacht. In: tagesschau.de. 17. Februar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. April 2013; abgerufen am 5. Februar 2018.
Schuldenkrise: Zyperns Finanzminister tritt zurück. In: Spiegel Online. 2. April 2013, abgerufen am 5. Februar 2018.</ref> Präsident Anastasiadis sprach von einer Verleumdungskampagne seitens der Opposition, da die genannten Unternehmen mehrere Millionen Euro auf ihren Konten bei griechisch-zyprischen Banken gelassen und dadurch – wie viele andere griechische Zyprer – hohe Verluste erlitten hätten.<ref name="srf" />
Pandora Papers
Die Pandora Papers belegen, wie Anastasiadis mittels des „Offshore-Brokers“ Alcogal vier Briefkastenfirmen auf den Britischen Jungferninseln besitzt, die das Vermögen des umstrittenen russischen Senators Leonid Lebedew managten.<ref>Law firm founded by Cypriot president accused of hiding assets of Russian exile. 3. Oktober 2021, abgerufen am 3. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In Folge der Enthüllungen forderten die Bewegung Neo Kyma und Volt Europa den Rücktritt als Präsident und die Untersuchung aller Verfehlungen.<ref>New Wave – The Other Cyprus calls on Anastasiades to resign | Cyprus Mail. In: cyprus-mail.com. Abgerufen am 12. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Literatur
- Nikos Anastasiadis in: Internationales Biographisches Archiv 17/2013 vom 23. April 2013, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Erzbischof Makarios III. | Nikos Sampson | Glafkos Klerides | Erzbischof Makarios III. | Spyros Kyprianou | Georges Vassiliou | Glafkos Klerides | Tassos Papadopoulos | Dimitris Christofias | Nikos Anastasiadis | Nikos Christodoulidis
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Anastasiadis, Nikos |
| ALTERNATIVNAMEN | Anastasiades, Nikos |
| KURZBESCHREIBUNG | zyprischer Politiker, DISY-Vorsitzender, Staatspräsident |
| GEBURTSDATUM | 27. September 1946 |
| GEBURTSORT | Pera Pedi, Bezirk Limassol, Zypern |
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