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Nicole Kortlüke

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Datei:Nicole Kortlüke VDFK2025-3761.jpg
Nicole Kortlüke beim Preis der Deutschen Filmkritik 2026

Nicole Kortlüke (* 9. März 1976 in Rheda-Wiedenbrück<ref name="nw">Marion Pokorra: Diese Frau aus dem Kreis Gütersloh bekommt höchstdotieren Kulturpreis Deutschlands. In: Neue Westfälische. Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft, 12. Mai 2024, abgerufen am 12. Mai 2024.</ref>) ist eine deutsche Filmeditorin.

Werk

Seit 2006 schneidet Kortlüke Kino- und Fernsehspielfilme, Comedyserien, Kinderfilme und Dokumentarfilme, nachdem sie sich an der Internationalen Filmschule Köln zur Filmeditorin weiterbildete.

Fiktionale Produktionen

Fernseh- und Kinospielfilme entstanden unter anderem mit dem Filmemacher Andi Rogenhagen (Ein Tick anders), dem Regisseur Felix Fuchssteiner (Draußen am See, der auf dem Filmfest München in zwei Kategorien mit dem Förderpreis Deutscher Film ausgezeichnet wurde), dem Regisseur Sebastian Ko (Wir Monster, Ostfriesensühne, Geborgtes Weiß) und in Zusammenarbeit mit Ingo Haeb (Eher fliegen hier UFOs, Das Zimmermädchen Lynn, Es ist alles in Ordnung).

Zu den Kinderfilmen gehören Pommes essen von Tina von Traben, Smaragdgrün von Felix Fuchssteiner und die von Hanno Olderdissen inszenierten Wendy 2 – Freundschaft für immer, Lassie – Eine abenteuerliche Reise und Lassie – Ein neues Abenteuer. Letzterer war 2023 zweifacher Preisträger beim Kinderfilmfestival Goldener Spatz als „Bester Langfilm“ und mit Nico Marischka als „Bester Hauptdarsteller“. Der Kinderfilm Zu weit weg von Sarah Winkenstette wurde vom Preis der deutschen Filmkritik 2020 als Bester Kinderfilm ausgezeichnet. Der ebenfalls in Zusammenarbeit mit Winkenstette entstandene Kinderkinofilm Grüße vom Mars aus dem Jahr 2024<ref>Grüße vom Mars. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 22. Mai 2024.</ref> wurde auf dem Kristiansand International Children's Film Festival in der Kategorie Best International Feature Film ausgezeichnet.<ref>Here are this year’s winners! Abgerufen am 22. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Comedy-Timing stellte sie mit den erfolgreichen Webserien Jabhook und Comedy Rocket unter Beweis. Es folgten unter der Regie von Markus Sehr die Fernsehserien Heiter bis tödlich: Zwischen den Zeilen und Das Institut – Oase des Scheiterns.

Dokumentarische Produktionen

Ihre Arbeit an dem Film Farewell Herr Schwarz wurde von der Regisseurin wie folgt beschrieben: “{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)” (<templatestyles src="Person/styles.css" />Yael Reuveny: The Times of Israel, deutsch: „In gewisser Weise wurde das Drehbuch im Schneideraum geschrieben.“)Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= Die Frankfurter Rundschau bezeichnete das Werk als einen „bedächtige[n] Dokumentarfilm, der sich die nötige Zeit nimmt, um die Nichtgeschichte auseinanderzunehmen und ihre Auswirkungen aufzuspüren.“<ref name="Frankfurter Rundschau">Ulrich Seidler: Suchen ist Denken. In: Frankfurter Rundschau. 10. April 2014, abgerufen am 6. Dezember 2019.</ref> Andreas Platthaus bezeichnete den Film in der Frankfurter Allgemeine Zeitung als „ein Meisterwerk.“<ref name="FAZ">Andreas Platthaus: Gespenstisches zwischen Deutschland und Israel. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 9. April 2014, abgerufen am 9. Dezember 2019.</ref> Der Film wurde von der Kritik gefeiert.<ref name="Rotten Tomatoes">Farewell, Herr Schwarz. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 10. März 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der von ihr geschnittene Dokumentarfilm Sieben Winter in Teheran feierte im Februar 2023 seine Weltpremiere als Eröffnungsfilm der Sektion Perspektive Deutsches Kino auf der 73. Berlinale. In diesem Rahmen gewann der Film den Kompass-Perspektive-Preis sowie den Friedensfilmpreis.<ref>Berlinale Dokumentarfilmpreis und Jury. In: berlinale.de. Abgerufen am 22. Mai 2024.</ref> Marina D. Richter schrieb in ihrer Rezension für Asian Movie Pulse, dass „der Film von Nicole Kortlükes dynamischem Schnitt gesegnet sei, der das Gefühl vermittele, ein Suspense-Drama zu sehen.“<ref>Marina D. Richter: Film Review: Seven Winters in Tehran (2023) by Steffi Niederzoll. In: Asian Movie Pulse. 23. Februar 2023, abgerufen am 16. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Technically well executed, and narratively rounded, the film is also blessed by Nicole Kortlüke's dynamic editing which creates a sense of watching a suspense drama.“</ref> 2024 wurde Sieben Winter in Teheran mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Die Jury begründete ihre Wahl folgendermaßen: „Die Filmemacherin und ihr Team tauchen mit Hingabe in eine fremde Kultur und Sprache ein, um die Ungerechtigkeiten des iranischen Rechtssystems aufzudecken. Der Film fasziniert durch die geschickte Integration verschiedener Tonmaterialien, die sich gemeinsam mit der Visualisierung zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk vereinen.“<ref>Preisträger beim 45. Bayerischer Filmpreis / Filmschaffende in elf Kategorien geehrt – Bayerisches Landesportal. In: bayern.de. Abgerufen am 20. Januar 2024.</ref> 2024 erhielt der Film den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.<ref name="DFP"/>

Auszeichnungen

2024 wurde sie für den Film Sieben Winter in Teheran mit dem Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Schnitt ausgezeichnet.<ref name="DFP">Die Preisträgerinnen 2024. In: deutscher-filmpreis.de. Deutsche Filmakademie, 3. Mai 2024, abgerufen am 5. Mai 2024.</ref>

Sonstiges

Seit 2009 ist sie auch als Dozentin unter anderen an der Internationalen Filmschule Köln im Fachbereich „Editing Bild und Ton“ sowie an der Hochschule Mainz tätig.

Nicole Kortlüke ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und im Bundesverband Filmschnitt Editor e. V. (BFS).

Filmografie

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Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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