Nickel(II)-bromid
| Kristallstruktur | |||||||||||||||||||
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| Kristallstruktur von Nickel(II)-bromid | |||||||||||||||||||
| Vorlage:Farbe Ni2+ Vorlage:Farbe Br− | |||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Nickel(II)-bromid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | NiBr2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelb-orangefarbener Feststoff<ref name="Merck" /> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 218,501 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
5,09 g·cm−3<ref name="Merck">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
sublimiert bei 965 °C<ref name="webelements">webelements.com: Nickel(II)-bromid</ref> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit | |||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Nickel(II)-bromid, NiBr2, ist das Nickel-Salz der Bromwasserstoffsäure. Es bildet gelbbraune, rhomboedrische, hygroskopische, in Wasser und Ethanol gut lösliche Kristalle, die bei 965 °C sublimieren.
Eigenschaften
Das wasserfreie Nickel(II)-bromid ist ein gelbes bis bronzegelbes stark hygroskopisches Salz. Bei Wasserzutritt geht es in das Trihydrat NiBr2 · 3 H2O über. Es existiert auch ein grünes Hexahydrat, das bei 28,5 °C in das Trihydrat übergeht.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.) u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band III, Ferdinand Enke, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-87823-0, S. 1688.</ref> Das gelbgrüne Trihydrat geht bei 200 °C in das Anhydrat über.<ref name="Dale L. Perry">Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds, Second Edition. CRC Press, 2011, ISBN 978-1-4398-1462-8, S. 289 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Es wird auch die Existenz eines hellgrünen Nona- (Schmelzpunkt −2,5 °C) und eines Octahydrates angenommen.<ref name="R. J. Meyer" />
Sublimierte Produkte von wasserfreiem Nickel(II)-bromid besitzen eine Kristallstruktur vom Cadmiumchlorid Typ mit der Raumgruppe R3m (Raumgruppen-Nr. 160) (a=3,708, c=18,300 Å), nichtsublimierte Produkte besitzen eine Wechselstruktur des Cadmiumhydroxid- und Cadmiumchlorid-Typs.<ref name="brauer" />
Im gasförmigen Zustand liegt Nickel(II)-bromid als monomeres Molekül vor. Bei starker Erhitzung an Luft geht es in Nickel(II)-oxid und Brom über.<ref name="R. J. Meyer">R. J. Meyer: Nickel Teil B – Lieferung 2. Verbindungen bis Nickel-Polonium. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-13302-6, S. 601–612 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Darstellung und Gewinnung
Nickel(II)-bromid lässt sich durch Einwirkung von Brom auf erhitztes Nickel darstellen.<ref name="brauer" />
- <math>\mathrm{Ni + Br_2 \longrightarrow NiBr_2}</math>
Ebenfalls möglich ist die Darstellung durch Erhitzen von Nickel(II)-chlorid im Bromwasserstoff-Strom auf 500 °C, durch Erhitzen des Hexahydrates auf 140 °C im Trockenschrank oder durch Umsetzen von Nickel(II)-acetat mit Acetylbromid in Benzol gewonnen werden.<ref name="brauer" />
Das Hexahydrat kann dargestellt werden, indem das Anhydrat in Wasser aufgelöst wird, bis zur Kristallisation eingedampft, dann abgekühlt und aus Alkohol umkristallisiert werden. Ebenfalls möglich ist es, dieses aus gefälltem Nickel(II)-carbonat, Nickel(II)-oxid<ref name="Dale L. Perry" /> oder Nickel(II)-hydroxid durch Auflösung in wässrigem Bromwasserstoff, anschließendem Eindampfen und aus Alkohol umkristallisieren zu gewinnen.<ref name="brauer" />
Durch Dehydration des Hexahydrates über konzentrierter Schwefelsäure bei 5 °C kann das Dihydrat hergestellt werden.<ref name="D. Nicholls">D. Nicholls: The Chemistry of Iron, Cobalt and Nickel Comprehensive Inorganic Chemistry. Elsevier, 2013, ISBN 978-1-4831-4643-0, S. 1127 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Verwendung
Nickel(II)-bromid kann zur Herstellung von Nickelverbindungen (z. B. Bis(triphenylphosphin)-nickel(II)-bromid oder Komplexverbindungen wie Hexaamminnickel(II)-bromid) verwendet werden.
Weblinks
- Die Kristallstruktur des Nickelbromids und -jodids. (PDF; 487 kB)
- Kazumi Yamamoto: Zur Kenntnis über die Hochdrucksynthese von Acrylester. I. Erkenntnisse bei der Acrylestersynthese unter der Anwendung von Nickelhalogenid-Katalysator. In: Bulletin of the Chemical Society of Japan. Band 27, Nr. 8, 1954, S. 491–495, doi:10.1246/bcsj.27.491.
- University of British Columbia: Nickel bromide as a hydrogen transfer catalyst. (PDF).
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Oxidationsstufe (II): Nickel(II)-fluorid | Nickel(II)-chlorid | Nickel(II)-bromid | Nickel(II)-iodid
Andere Oxidationsstufen: Nickel(III)-fluorid | Nickel(IV)-fluorid Vorlage:Klappleiste/Ende
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- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
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- Erbgutverändernder Stoff
- Krebserzeugender Stoff
- Stoff mit reproduktionstoxischer Wirkung
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Nickelverbindung
- Bromid
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 27
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 28
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 30