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Ngawang Jampel Tshülthrim Gyatsho

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der zweite Tshemönling-Regent<ref>chin. 策墨林诺门汗; Tshemön Ling Nomenhan/Tsemonling Nomihan/Tsomoling Nomenkhan</ref> Ngawang Jampel Tshülthrim Gyatsho (tibetisch དགའ་ལྡན་ཁྲི་ཐོག་དོན་གསུམ་པ་ཚེ་སྨོན་གླིང་ངག་དབང་འཇམ་དཔལ་ཚུལ་ཁྲིམས་, Umschrift nach Wylie: ngag dbang ’jam dpal tshul khrims rgya mtsho; * 1792 im heutigen Kreis Lintan des Autonomen Bezirks Gannan der Tibeter im Südosten der chinesischen Provinz Gansu;<ref>Nach wangfangdata.com: „甘肃巩昌府洮州厅藏族土司“; d. h. im Tibeter-Tusi Taozhouting 洮州厅 von Gongchang fu 巩昌府 in Gansu, das nach <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />china.com.cn (Memento vom 15. März 2014 im Internet Archive) „洮州厅 (属巩昌府,今临潭县)“ im besagten Kreis liegt.</ref> † 1854 in seiner Heimat?<ref>Mayers, S. 116.</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.tbrc.orgtbrc.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot liefert die Angabe „1862/1864“.</ref>) war einer der berühmtesten Lebenden Buddhas/Trülku Tibets. Ihm wurde vom Mandschu-Kaiser der Ehrentitel eines Galdan Siretu Samadhi Bakshi Erdeni Nomenhan<ref>chin. 噶勒丹锡勒图萨玛第巴克什额尔德尼诺门汗</ref> verliehen.<ref>wanfangdata: Cemolin Nuomenhan ershi cuinian bianxi (abgerufen am 21. April 2010).</ref> Er war von 1837 bis 1843 der 73. Ganden Thripa. Er galt als die Wiedergeburt des ersten Tshemön Ling Nomenhan.<ref>Das heißt des Regenten und 61. Ganden Thripa Ngawang Tshülthrim (1721–1791).</ref> Als Regent Tibets herrschte er in Lhasa vom sechsten Monat des Jahres 1819 bis zum sechsten Monat des Jahres 1844 (dem 24. Jahr der Jiaqing-Ära bis zum 24. Jahr der Daoguang-Ära). Er wurde vom Kaiser an den Amur (Heilong Jiang) verbannt und starb in seiner Heimat Gansu, nachdem ihm die Rückkehr dorthin erlaubt worden war.

Im Qing Xuanzong shilu<ref>chin. 清宣宗实录, juan 416.</ref> (Tatsachenberichte aus der Daoguang-Ära) wird berichtet, er sei an den Amur (nach Heilongjiang) verbannt, dem dortigen General übergeben, unter Hausarrest gestellt worden und habe keinen Kontakt mit anderen Leute haben dürfen.<ref>wanfangdata: Cemolin Nuomenhan ershi cuinian bianxi (abgerufen am 21. April 2010).</ref> Dieses Ereignis erhielt den Namen Tshemön-Ling-Nomenhan–Zwischenfall.<ref>chin. Cemolin nuomenhan shijian 策墨林诺门汗事件; (englisch Tsemonling Nomihan Incident)</ref>

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Ngawang Jampel Tshülthrim Gyatsho (Alternativbezeichnungen des Lemmas)
chin. 阿旺札木巴勒楚勒齐木, 阿旺绛贝楚臣嘉措