Nezu-Schrein
Der Nezu-Schrein (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Nezu-jinja) ist ein Shintō-Schrein im gleichnamigen Stadtteil im Norden des Tokioter Bezirkes Bunkyō. Neben dem Asakusa-Schrein und dem Tōshōgū ist er der dritte Schrein in Tokio, der den Status „Wichtiges Kulturerbe“ hat, und zudem einer der zehn Schreine, die als Tōkyō-jissha bekannt sind.
Geschichte
Der Bau des Schreins wird dem legendären Priester Yamato Takeru no Mikoto zugeschrieben, der den Schrein vor etwa 1900 Jahren in Sendagi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) zu Ehren der Gottheit Susanoo gegründet haben soll. Der heute noch sichtbare Bau geht auf den fünften Shogun Tokugawa Tsunayoshi zurück und ist auf das Jahr 1705 datiert. Es war Tsunayoshi, der den Schrein von Sendagi ins benachbarte Nezu verlagerte.<ref name="jnto">Nezu-jinja Shrine. Japan National Tourism Organization, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Juni 2010; abgerufen am 4. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Vor der Trennung von Shintō und Buddhismus hieß der Schrein Nezu Gongen. ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), abgerufen am 5. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Honden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Haupthalle“), Haiden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Gebetshalle“), Heiden ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „Opferhalle“), Karamon ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „chinesisches Tor“), Rōmon ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „zweistöckiges Tor“) und Sukibei ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), „durchsichtige Mauer“) sind fast vollständig erhalten geblieben und zählen zu den ältesten noch im Original erhaltenen Konstruktionen in Tokyo. Sie begründen den Status „wichtiges Kulturerbe“.<ref name="japan-i">Nezu Jinja (Nezu Shrine). In: Japan-i. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. März 2011; abgerufen am 4. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Aufbau
Die Gebäude sind im Gongen-Baustil errichtet worden, der während des Tokugawa-Shogunats bevorzugt wurde.<ref name="jnto" /> Die Haupthalle ist mit rotem Gongenzukuri-Lack gestrichen. Tor und Honden zeigen deutliche buddhistischen Einflüsse; viele Verzierungen sind typisch für buddhistische Tempel. Während der Edozeit wurden Shinto und Buddhismus noch nicht strikt getrennt wie in den Folgeepochen, sodass dies typisch ist für Schreine dieser Epoche.
Hinter dem Rōmon befindet sich rechts die Kagura-den ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), eine Bühne, auf der bei den Schreinfesten (Matsuri) die rituellen Tänze aufgeführt werden. Links befindet sich der Felsen Bungō ikoi no ishi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. „Ruhestein der Dichtmeister“), auf dem die Schriftsteller Natsume Sōseki und Mori Ōgai Inspirationen für ihre Romane gefunden haben und dann den Schrein in ihren Romanen verewigten.<ref name="japan-i" />
Direkt geradeaus befindet sich Karamon als Eingang zum vom Sukibei umzäunten Innenhof mit den eigentlichen Heiligtümern. Hier werden die Gottheiten Susanoo, Ōyamakui, Handawake (Hachiman), Ōkuninushi sowie der vergöttlichte Sugawara no Michizane verehrt.<ref name="nedujinja-k4">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2021; abgerufen am 4. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Links vom Innenhof befindet sich der Schreingarten. Am Anfang des Gartens befindet sich der Otome-Inari-Schrein ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Otome-Inari-jinja) in dem der Reisgott (Inari) Uga-no-mitama verehrt wird. Typisch für diesen Schreintyp sind die Fuchsstatuen (Kitsune), als Diener der Inari, sowie die roten Torii, die hier entlang beider Seiten des Schreins aufgereiht sind. Der Schreingarten hat einen Teich mit Karpfen und Schildkröten. Hinter dem Teich steigt das Gelände an. Am Hang sind knapp 3000 Azaleenbüsche von 50 Arten gepflanzt, die Mitte bis Ende April blühen.<ref name="japan-i" /> Zu dieser Zeit wird eines der beiden großen Schreinfeste abgehalten. Der Schrein ist ferner für seine Pflaumenblüte bekannt.
Nördlich vom Otome-Inari-Schrein befindet sich ein weiterer Inari-Schrein, der Komagome-Inari-Schrein ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), -jinja), in dem Urgötterpaar Izanagi und Izanami sowie der Reisgott Uga-no-mitama und das Windgötterpaar Shinatobe und Shinatsuhiko verehrt werden.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Nezu-Schrein, abgerufen am 4. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Matsuri
Im Schrein finden mehrere Matsuri (Schreinfeste) statt.<ref name="nedujinja-maturi">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Nezu-Schrein, abgerufen am 5. Juni 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das wichtigste ist das Reisai ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und wird am 21. September abgehalten. Das Matsuri ist neben dem Kanda Matsuri des Kanda Myōjin und dem Sannō Matsuri des Hie-Schreins eines der drei Tenka Matsuri ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), dt. etwa: „Reichsfeste“), die auf Shogun Tokugawa Ienobu zurückgehen, der drei Mikoshi (tragbare Schreine) stiftete, und damit zu den wichtigsten Festen des alten Edo gehörten.<ref name="nedujinja-k4" /><ref>Endō Jun: The early modern period: in search of a Shinto identity. In: Inoue Nobutaka, Itō Satoshi, Endō Jun, Mori Mizue (Hrsg.): Shinto – A Short History. RoutledgeCurzon, 2003, ISBN 0-415-31179-9, S. 128 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. – Originaltitel: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Übersetzt von Mark Teeuwen, John Breen).</ref> Ein weiteres großes und besonderes ist das „Azaleenfest“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tsutsuji-matsuri) vom 9. April bis 5. Mai während der Azaleenblüte.<ref name="nedujinja-maturi" />
Bildgalerie
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Rōmon am Außenbereich
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Karamon am Innenbereich mit Haiden im Hintergrund
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Torii des Otome-Inari-Schreins
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Nō-Bühne (während des Azaleenfestes im April)
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Azaleenblüte im April
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Panorama vom Beginn der Azaleenblüte im April
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Trommelgruppe während des Matsuri
Weblinks
- Website des Schreins (japanisch)
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 35° 43′ 12,8″ N, 139° 45′ 38,6″ O
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