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Neumühle (Weismain)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Neumühle

Lage und Geschichte
Koordinaten 50° 5′ 5″ N, 11° 14′ 16″ OKoordinaten: 50° 5′ 5″ N, 11° 14′ 16″ O
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Standort Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Deutschland
Gewässer Weismain
Erbaut Anfang des 17. Jahrhunderts
Stillgelegt Um 1840
Zustand Mühlentechnik entfernt und Gebäude zum privaten Wohnhaus umgebaut
Technik
Nutzung Getreidemühle

Mahlwerk Ehemals ein Mahlwerk mit Mühlstein
Antrieb Wassermühle
Wasserrad unterschlächtiges Staberrad

Die Neumühle<ref name="böhm2000">Böhm (2000), S. 14</ref> ist eine ehemalige Getreidemühle in Weismain. Sie gilt als die Mühle mit der ältesten Bausubstanz in der Stadt<ref name="mühlen2012"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mühlen 2012, Tourist Information Oberes Maintal-Coburger Land, Lichtenfels 2012, PDF (131 kB), S. 2 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. August 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oberesmaintal-coburgerland.com</ref> und hat als einzige noch ein funktionsfähiges Mühlrad.<ref name="böhm2000" />

Geschichte

Die Neumühle wurde Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet.<ref name="böhm2000" /> Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde sie zunächst nicht wieder aufgebaut.<ref name="böhm2000" /> Spätestens 1746 wurde durch Johann Gottfried Weyermüller an derselben Stelle die Mühle neu errichtet.<ref name="böhm2000" /><ref name="ruderich">Ruderich (1996), S. 113f.</ref> Von 1843<ref name="böhm2000" /> bis 1866<ref name="mühlen2012" /> diente sie als Wollspinnerei, im Anschluss daran wieder als Getreidemühle.<ref name="mühlen2012" />

Architektur

Das zweigeschossige Gebäude besitzt ein hohes Mansard-Walmdach. Das Mühlrad, ein unterschlächtiges Staberrad, kann besichtigt werden.<ref name="böhm2000" /> In der heutigen Bausubstanz handelt es sich bei der Neumühle um die älteste aller Mühlen im Weismainer Stadtkern. Bis auf die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vergrößerten Fensteröffnungen ist das äußere des Gebäudes nahezu mit dem Aussehen von 1746 identisch.<ref name="ruderich" />

Literatur

  • Jutta Böhm: Mühlen-Radwanderung. Routen: Kleinziegenfelder Tal und Bärental, Umweltstation Weismain des Landkreises Lichtenfels, Weismain/Lichtenfels (Landkreis Lichtenfels), 2000, 52 S. (zahlr. Ill., Kt.)
  • Peter Ruderich: Kunst- und Architekturgeschichte Weismains vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. In: Günter Dippold (Hrsg.): Weismain, Band 2, Weismain 1996, ISBN 3-9804106-0-9

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />