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Neukölln ist überall

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Heinz Buschkowsky 2009.jpg
Heinz Buschkowsky, 2009

Neukölln ist überall ist ein Buch von Heinz Buschkowsky aus dem Jahr 2012.

Inhalt

Buschkowsky, Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und dort auch aufgewachsen, thematisiert darin anhand von Beispielen aus seinem Amtsbereich Fragen der Integration von Ausländern und Multikulturalität aus seiner Sicht. Dazu analysiert er die Einwanderersituation in seinem Bezirk und bewertet die Segregation als unumkehrbar. Buschkowsky glaubt als Lösung an Aufstieg durch Bildung.

Kontroversen

Der Tagesspiegel-Redakteur Jost Müller-Neuhof will seit Ende 2012 auf gerichtlichem Wege den Nachweis erzwingen, dass Buschkowsky sein Buch nicht selbst geschrieben und dazu auch Steuergelder veruntreut habe.<ref>Jost Müller-Neuhof: Trotz Gerichtsbeschluss. Buschkowsky schweigt weiter. In: Der Tagesspiegel, 18. Januar 2013.</ref> Buschkowsky verwahrte sich in einem Spiegel online-Interview gegen dessen Unterstellungen und erwiderte: „Vor allem ein Journalist arbeitet sich an mir bereits seit Jahren ab, allerdings geht er mit seinen angeblichen Fakten recht freizügig um.“<ref>Peter Wensierski: Ghostwriter-Vorwurf gegen Buschkowsky: „Völliger Quark“. In: Spiegel online, 18. Januar 2013, Interview.</ref> Publizistische Unterstützung erhielt Müller-Neuhof bislang von seinen Redaktionskollegen Thomas Loy („Neuköllner Kabarett“)<ref>Thomas Loy: Buschkowskys Auftritt im Berliner Ensemble. Neuköllner Kabarett. In: Der Tagesspiegel, 27. Januar 2013.</ref> und Werner van Bebber.<ref>Werner van Bebber: Buschkowsky in der Neuköllner BVV. Erst wollte er nicht, dann redete er doch. In: Der Tagesspiegel, 23. Januar 2013.</ref> Die Journalistin Regina Mönch bezeichnete die Vorwürfe gegen Buschkowsky als eine „Schmutz- und Neid-Kampagne“, deren Ziel es sei, ihn als Person zu diskreditieren.<ref>Regina Mönch: Hand, Fuß und Kopf eines Bürgermeisters. Neukölln ist überall: Buschkowskys Thesen kommen seine Gegner nicht bei – also diffamieren sie ihn als Person. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Druckausgabe vom 29. Januar 2013, (Ausschnitt).</ref>

Rezeption

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />