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Nessma TV

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Vorlage:Infobox Rundfunksender Nessma TV (arabisch{{#if:قناة نسمة| {{#invoke:Vorlage:lang|fold}}{{#if:| {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:Qanāt Nasama|, DMG {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}}}{{#if:| <templatestyles src="IPA/styles.css" />{{#if:|[}}{{#if:

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Persepolis-Affäre

Im Oktober 2011, kurz vor den ersten demokratischen Wahlen des Landes, wurde in ganz Tunesien<ref name=zeit>Mit Facebook und Scharia Die Zeit, 21. Oktober 2011</ref> gegen Nessma TV protestiert, nachdem der Sender den französisch-iranischen Animationsfilm Persepolis ausgestrahlt hatte; in dem Film erscheint Gott in dem Traum eines Mädchens als älterer bärtiger Mann. Nach den Protesten griffen ca. 50 Männer das Haus des TV-Unternehmers und Senderchef Nabil Karoui mit Molotowcocktails an, zudem sollen 300 Demonstranten nach Angaben des Innenministeriums die Absicht gehabt haben, den Sitz des Senders zu attackieren; bei den Angreifern soll es sich um Salafisten gehandelt haben. Der Leiter von Nessma TV berichtete von Beschimpfungen und Aufrufen zum Mord an Journalisten des Senders über Facebook.<ref>Zeichentrickfilm erbost Salafisten Heise online, 10. Oktober 2011</ref> Nessma TV kündigte daraufhin eine Wiederholung des Films an und realisierte dies auch, was zu erneuten Protesten führte.<ref>Salafisten gegen Persepolis, Teil 2 Heise online, 15. Oktober 2011</ref>

Die gemäßigt-islamistische Partei Ennahda distanzierte sich zwar offiziell von den gewaltsamen Protesten.<ref>Tunesische Islamisten verurteilen Randale Süddeutsche.de, 16. Oktober 2011</ref> Inoffiziell lassen sie die Salafisten aber immer wieder ungestraft gewähren um Journalisten oder politische Gegner einzuschüchtern.<ref>„Die individuellen Freiheiten in Tunesien sind bedroht.“ Audiatur online, 5. Februar 2013</ref>

Die Mehrheit der Tunesier soll sich allerdings für eine Schließung des Senders aussprechen.<ref name=zeit></ref>

Sendungen

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>