Nesselsdorf L
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| Produktionszeitraum | {{#if: 1911 | 1911 | 1911 | {{#if: 1906 | 1906–
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| Karosserieversionen | Tonneau | |||||||||
| Motoren | Ottomotor: 4,5–4,9 Liter (18–22 kW) | |||||||||
| Länge | mm}} | |||||||||
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| Radstand | mm}} | |||||||||
| Leergewicht | 1515 kg}}
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Der Nesselsdorf L war ein Nachfolger der PKW-Typen D und F, den die Nesselsdorfer Wagenbau-Fabriks-Gesellschaft 1906 parallel um Typ J 30 herausbrachte.
Das Fahrzeug hatte einen seitengesteuerten Vierzylinder-Reihenmotor mit L-Zylinderköpfen. Der Motor hatte einen Hubraum von 4506 bis 4940 cm³, eine Leistung zwischen 25 und 30 PS (18,4–22 kW) und war vorne unter der Motorhaube eingebaut. Dieser vollkommen neue Motor war von Ingenieur Lang 1904/1905 als Antrieb für Lastwagen entwickelt worden und hatte nach wie vor eine Magnet-Abreißzündung. Die erreichbare Höchstgeschwindigkeit des 1515 kg schweren Wagens lag bei 70 km/h. Es gab vier- und sechssitzige Tonneauaufbauten.
Die L-Form der Zylinderköpfe führte zu einem sehr komplizierten Ventiltrieb mit vielen bewegten Teilen. Diese Auslegung führte zusammen mit der veralteten Abreißzündung zu gegenüber den T-Köpfen des Typs J 30 zu schlechteren Leistungswerten. 1911 verschwand dieses Konstruktionsprinzip daher wieder aus den Wagen der Marke.
Quellen
- Schmarbeck, Wolfgang: Tatra – Die Geschichte der Tatra-Automobile. Verlag des Internationalen Auto- und Motorrad-Museums Deutschland, Bad Oeynhausen (1977)