Zum Inhalt springen

Neocuproin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Struktur von Neocuproin
Allgemeines
Name Neocuproin
Andere Namen

2,9-Dimethyl-1,10-phenanthrolin

Summenformel C14H12N2
Kurzbeschreibung

farbloses Pulver<ref name=merck>Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei MerckVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
PubChem 65237
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 208,26 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

161–163 °C<ref name=merck/>

Löslichkeit

wenig löslich in Wasser<ref name=merck/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Neocuproin ist ein methyliertes Derivat von Phenanthrolin. Es ist ein Chelatkomplexbildner, der speziell Kupfer(I)-ionen komplexieren kann.

Neocuproin dient zur Maskierung von Kupfer bei der titrimetrischen Bestimmung von Eisen im Blutserum mit Ferrozin als Komplexbildner für Fe2+. Da diese Reaktion im Mikrobereich abläuft, würden Spurenelemente wie Kupfer (das auch im Blutserum enthalten ist) das Messergebnis verfälschen.<ref>Daniel C. Harris: Lehrbuch der Quantitativen Analyse, 1998.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />