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Neersen (Adelsgeschlecht)

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Datei:Wappen Neersen Fahne S301.jpg
Wappen derer von der Neersen

Die Herren von der Neersen waren ein niederrheinisches Rittergeschlecht mit dem Stammsitz auf Burg Neersen, das ab 1250 urkundlich belegt ist und bis 1487 die Vogteien Neersen, Anrath und Uerdingen innehatte.

In Urkunden findet sich auch die lateinische Schreibweise de Nersa oder de Nyrsa.

Geschichte

Erstmalige urkundliche Erwähnung findet das Geschlechte mit Heinrich (I.) von der Neersen, der 1250 als Henricus de Nersa in einer Urkunde der Gladbacher Abtei genannt wird. 1263 wird er urkundlich als Vogt von Neersen (vait van der Nersin) genannt.

Alle Stammhalter des Geschlechtes führten den Leitnamen Heinrich, was ihre Unterscheidung in alten Urkunden erschwert. Sie trugen den erblichen Titel eines Vogtes (latinisiert auch Advocatus).

Mit Heinrich (VI.), Erbvogt von der Neersen, starb das Geschlecht um 1487 im Mannesstamm aus. Die Burg Neersen und die dazugehörigen Vogteien erbte dessen Schwager Thonis von Palant, der seine Schwester Agnes von der Neersen († vor 1488) geheiratet hatte. Deren einzige Tochter Agnes von Palant († 1524) brachte das Erbe schließlich 1502 durch Ehe an Ambrosius von Viermund, der mit ihr eine Neersener Linie des Hauses Viermund begründete.

Wappen

Blasonierung: Der Schild von Gold und Rot geteilt. Auf dem Helm eine goldene Bracke mit rotem Halsband. Die Helmdecken sind rot-golden.

Ihre Nachfolger als Herren von Neersen aus dem Hause Viermund nahmen dieses Wappen in das ihre auf.

Stammliste

Vorlage:Stammbaumliste

Literatur

  • Johann Peter Lentzen, Franz Verres: Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath. Mit besonderer Berücksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen. Lentzen, Fischeln 1883, S. 265 ff. (Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf)
  • Anton Fahne: Geschichte der kölnischen, jülichschen und bergischen Geschlechter in Stammtafeln, Wappen, Siegeln und Urkunden, Band 1, Köln 1848, S. 301.

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