Nawami von al-Ain
Koordinaten: 23° 12′ 58,9″ N, 56° 57′ 43″ O
{{#coordinates:23,216361111111|56,961944444444|primary
|dim=
|globe=
|name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.
|region=OM-ZA
|type=landmark
}}
Die Nawami von al-Ain sind wegen ihres guten Erhaltungszustandes und der Lage am Rande des Dschabal Mischt (Kammberg) die bekanntesten Gräber im Gebiet zwischen den Städten Bat und al-Ain im Hadschar-Gebirge im Gouvernement A’Dhahirah unweit des bergigen Landesinneren des Omans. Auf dem Gräberfeld finden sich 21 Einzelgräber. Im näheren Umkreis finden sich zahlreich ähnliche Nawamis. Die Kraggewölbebauten aus Trockenmauerwerk haben eine an einen Bienenkorb erinnernde Form. Aufgrund von Keramikfunden, die als Grabbeigaben gedeutet werden, wird ihr Bau in das 3. Jahrtausend v. Chr. datiert. Im Inneren konnten keine menschlichen Reste entdeckt werden.
Die 4.000 bis 5.000 Jahre alten Gräber lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen: kleinere, einkammerige Gräber aus dem frühen 3. Jahrtausend v. Chr. und mehrkammerige Gräber aus der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. Neben den Nekropolen umfasst die Stätte Bewässerungssysteme, Steinbrüche, in denen die Baumaterialien für die Bauwerke gewonnen wurden, und Türme. Einige sehen in der Region den Beweis, dass Oman einst das in akkadischen Keilschrifttexten erwähnte Magan war. In den bronzezeitlichen Siedlungen und Gräbern in Oman wurden Keramik und andere Güter aus Mesopotamien, Meluhha (dem sumerischen Namen für die Indus-Kultur) und dem Iran gefunden.
UNESCO-Weltkulturerbe
Die Gräber wurden 1988 zusammen mit der Festung Bat und der bronzezeitlichen Siedlung al-Chutm in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
-
Nawami
-
Nawami und Jebel Misht
Quellen
- Oman Off-Road Explorer 2009. ISBN 978-976-8182-48-7, S. 70.
Weblinks
- Offizielle Informationen Omans
- Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch).
- [1]