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Naundorf (Dippoldiswalde)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Naundorf
Große Kreisstadt Dippoldiswalde
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(541)&title=Naundorf 50° 51′ N, 13° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(541) 50° 50′ 35″ N, 13° 39′ 17″ O
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Höhe: 513 m
Einwohner: 541 (31. Dez. 2020)<ref name="EWZ">Wo Dipps Einwohner gewinnt und verliert. Abgerufen am 28. November 2022.</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Eingemeindet nach: Schmiedeberg
Postleitzahl: 01744
Vorwahl: 035052
Lage von Naundorf in Sachsen
Datei:Aussichtsturm "Ottos Eck" in Naundorf am Park.jpg
Aussichtsturm „Ottos Eck“ in Naundorf am Park

Naundorf ist ein Ortsteil der sächsischen Großen Kreisstadt Dippoldiswalde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Geografie

Datei:Grenzstein RN 1666.jpg
Grenzstein des Rittergutes Naundorf

Naundorf liegt etwa zwei Kilometer westlich von Schmiedeberg im Osterzgebirge. Die Bundesstraßen 170 und 171 führen an den Naundorfer Fluren vorbei.

Nachbarorte

Reichstädt Obercarsdorf Schmiedeberg
Sadisdorf Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Schmiedeberg
Hennersdorf Ammelsdorf Schmiedeberg

Geschichte

Datei:Siegelmarke Gemeinde Naundorf.jpg
Siegelmarke der Gemeinde Naundorf

Das Waldhufendorf wurde 1404 erstmals als „Nuwindorff“ erwähnt und gliederte sich in einen oberen und einen unteren Ortsteil.<ref>dippoldiswalde.de</ref> Um 1548 war Naundorf zum Amt Pirna gehörig und besaß ein eigenes Rittergut im oberen Ortsteil, das auch die Grundherrschaft ausübte. Bis zur Aufhebung der Vasallenbergämter im Jahre 1851 hatte das Rittergut die niedere Berggerichtsbarkeit inne und unterhielt ein Bergamt. (Siehe: Schloss Naundorf).

1856 bis 1875 gehörte Naundorf dem Gerichtsamt Dippoldiswalde an, später der Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. 1900 betrug die Fläche der Gemarkung 496 Hektar. Die Bevölkerung Naundorfs teilte sich 1925 in 400 Evangelisch-lutherische Einwohner und acht Katholiken auf. Am 1. Juli 1950 wurde Naundorf nach Schmiedeberg eingemeindet und 1952 als dessen Ortsteil Teil des Kreises Dippoldiswalde, der 1994 in den Weißeritzkreis überging.<ref name="HOV">Naundorf im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> Naundorf wurde im August 2008 Teil des aus dem Landkreis Sächsische Schweiz und dem Weißeritzkreis gebildeten Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Seit dem 1. Januar 2014 gehört Naundorf durch die Eingemeindung von Schmiedeberg zu Dippoldiswalde.

Datei:Blick auf Naundorf bei Schmiedeberg.jpg
Blick auf Naundorf
Datei:Schloss Naundorf bei Schmiedeberg.jpg
Schloss Naundorf

Entwicklung der Einwohnerzahl

Entwicklung der Einwohnerzahl Naundorfs:<ref name="HOV" /><ref name="EWZ" />

Jahr Einwohner
1551 11 besessene Mann, 4 Häusler, 33 Inwohner
1764 7 besessene Mann, 11 Häusler
1834 224
1871 223
1890 269
1910 451
1925 417
1939 404
1946 513
Jahr Einwohner
2006 742
2007 733
2008 728
2009 715
2010 685
2011 689
2012 669
2013 657
2014 657
Jahr Einwohner
2020 541

Siehe auch

Literatur

  • Richard Steche: Naundorf. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 2. Heft: Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. C. C. Meinhold, Dresden 1883, S. 66.

Weblinks

Commons: Naundorf (Dippoldiswalde) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende